Anti-Wilderei in Rwanda: Wildtierkriminalitaet und Naturschutz im Jahr 2026
Rwandas Modell zur Bekaempfung der Wilderei verbindet Patrouillen, die Beteiligung der Gemeinden, Strafverfolgung und die Wiederherstellung von Lebensraeumen, insbesondere rund um den Volcanoes National Park. Die Fortschritte sind deutlich, doch etwa 1.000 Schlingen pro Jahr stellen weiterhin eine ernste Bedrohung fuer Berggorillas dar.

Zuletzt im August 2026 ueberprueft. Naturschutzdaten koennen sich aendern - aktuelle Zahlen finden Sie in den zitierten Quellen.
Kurzantwort: Die Bekaempfung der Wilderei in Rwanda ist staerker auf die Gemeinden ausgerichtet und besser koordiniert. Parkbehoerden, Naturschutzorganisationen und die lokale Bevoelkerung arbeiten zusammen, um Schlingen aufzuspuehren und Wildtiere zu schuetzen. Die Bedrohung ist jedoch nicht verschwunden: Der Dian Fossey Gorilla Fund berichtet, dass in Rwanda weiterhin jedes Jahr etwa 1.000 Schlingen ausgelegt werden. 24 Berggorillas wurden in Schlingen gefangen, darunter zwei, die starben, und 14, die tiermedizinisch behandelt werden mussten .
Rwandas sichtbarster Naturschutzerfolg ist der Schutz der Berggorillas in der Virunga-Landschaft. Die anhaltende Herausforderung besteht darin, den Schutz der Wildtiere fuer die Gemeinden an den Schutzgebieten dauerhaft tragfaehig zu machen und zugleich illegale Jagd, den Druck auf Lebensraeume sowie die umfassendere Wirtschaft der Wildtierkriminalitaet zu bekaempfen.
Warum die Bekaempfung der Wilderei in Rwanda wichtig ist
Rwandas Naturschutzgeschichte ist eng mit den Berggorillas der Virunga-Berge verbunden. Das Land gruendete den Volcanoes National Park im Jahr 1925, waehrend Dian Fosseys Feldforschung in den 1960er-Jahren internationale Aufmerksamkeit auf die Gorillas und die Bedrohungen fuer sie lenkte . Der Park ist weiterhin das Zentrum von Rwandas Schutzarbeit fuer Gorillas und eines der bekanntesten Reiseziele Ostafrikas fuer ein Gorilla-Trekking-Erlebnis im Volcanoes National Park.
Wilderei betrifft nicht nur Tiere, die direkt gefangen oder getoetet werden. Schlingen, die fuer kleinere Waldtiere bestimmt sind, koennen Gorillas verletzen oder toeten, wenn diese sich durch ihren Lebensraum bewegen. Der Dian Fossey Gorilla Fund bezeichnet Schlingen als eine der groessten Bedrohungen fuer Rwandas Berggorilla-Population . Das Thema verbindet daher die taegliche Patrouillenarbeit mit tiermedizinischer Versorgung, Gorilla-Monitoring, Beziehungen zu den Gemeinden und dem wirtschaftlichen Wert eines verantwortungsvollen Tourismus.
Rwandas Vorgehen spiegelt auch einen umfassenderen Wandel im Naturschutzdenken wider. Strafverfolgung bleibt notwendig, doch langfristiger Schutz ist weniger erfolgversprechend, wenn Menschen in Parknaehe Wildtiere lediglich als Einschraenkung ihrer Landnutzung oder Lebensgrundlage wahrnehmen. Rwandas Parkbehoerden haben daher lokale Gemeindemitglieder in Anti-Wilderei-Patrouillen und deren Planung einbezogen. Dorfvereinigungen wurden ermutigt, die Strafverfolgung zu unterstuetzen und die Vorteile des Parkschutzes zu erkennen .
Die wichtigsten Bedrohungen durch Wildtierkriminalitaet
Schlingen und Jagd auf Buschfleisch
Schlingen sind im Volcanoes National Park besonders gefaehrlich, weil sie entlang von Tierpfaden verborgen bleiben und Arten treffen koennen, die nicht das eigentliche Ziel waren. Der Dian Fossey Gorilla Fund berichtet, dass die Zahl neuer Schlingen trotz taeglicher Arbeit der Ranger hoch geblieben ist: In Rwanda werden allein etwa 1.000 pro Jahr festgestellt, durchschnittlich etwa eine Schlinge pro Patrouille .
Eine Studie ueber ehemalige Wilderer und den Naturschutz rund um den Volcanoes National Park berichtete, dass die Zahl der entfernten Schlingen von ueber 1.000 im Jahr 2018 auf 600 zurueckging. Zugleich kam sie zu dem Schluss, dass Strafverfolgung und Naturschutzmassnahmen in einigen Gebieten, insbesondere im Sektor Shingiro, weiter verstaerkt werden muessen . Diese Zahlen sollten nicht direkt gleichgesetzt werden: Eine Quelle befasst sich mit entfernten Schlingen, die andere mit ausgelegten oder entdeckten Schlingen. Zusammen zeigen sie sowohl einen ermutigenden Rueckgang bei einigen erfassten Messwerten als auch das Fortbestehen einer erheblichen Bedrohung.
Wilderei auf Buschfleisch bezeichnet die gewerbsmaessige Jagd und den Verkauf wild lebender Tiere als Nahrung und nicht die gelegentliche Jagd zur Selbstversorgung durch eine Familie oder Einzelperson . Diese Unterscheidung ist wichtig, weil gewerbsmaessige Wildtierkriminalitaet die lokale Jagd mit groesseren Maerkten verbinden kann. Die fuer diesen Artikel bereitgestellte Forschung enthaelt keine spezifische Schaetzung des Werts oder Umfangs des Buschfleischhandels in Rwanda. Daher sollte das Ausmass dieses Handels nicht uebertrieben dargestellt werden.
Druck auf Lebensraeume und Umwandlung von Land
Wildtierkriminalitaet kann nicht losgeloest vom Druck auf Lebensraeume betrachtet werden. Die Forschung nennt die Umwandlung von Land durch Menschen als Naturschutzproblem und beschreibt die Wiederherstellung von Lebensraeumen als Teil der Massnahmen rund um den Volcanoes National Park . Wo landwirtschaftliche und naturschutzbezogene Beduerfnisse in einer intensiv genutzten Landschaft aufeinandertreffen, haengt der Schutz der Wildtiere nicht nur von Patrouillen ab, sondern auch von Landmanagement, tragfaehigen lokalen Unternehmen und einer geringeren Belastung bereits geschaedigter Gebiete.
Das Rwanda-Programm der African Wildlife Foundation verbindet Naturschutz mit nachhaltiger Landwirtschaft, Unternehmensentwicklung und Renaturierung im Rahmen des Volcanoes National Park Conservation and Development Master Plan . Dies ist fuer die Bekaempfung der Wilderei relevant, weil widerstandsfaehige Gemeinden den wirtschaftlichen Druck verringern koennen, der illegale Jagd attraktiv macht. Die verfuegbare Forschung beweist jedoch nicht, dass eine einzelne Massnahme zur Sicherung des Lebensunterhalts unmittelbar eine bestimmte Verringerung der Wilderei verursacht hat.
Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren
Menschen in der Umgebung von Schutzgebieten koennen die Kosten des Naturschutzes unmittelbar erfahren, etwa durch Einschraenkungen bei der Ressourcennutzung und die allgemeine Herausforderung, in der Naehe von Wildtierlebensraeumen den Lebensunterhalt zu verdienen. Die Beteiligung der Gemeinden ist daher keine optionale PR-Massnahme. Der Dian Fossey Gorilla Fund berichtet, dass Rwandas Modell der Gemeindepatrouillen darauf ausgelegt war, Schutz mit lokalem Nutzen, Lebensgrundlagen und Unterstuetzung der Strafverfolgung zu verbinden .
Die Forschung enthaelt keine spezifischen Zahlen fuer Rwanda zu Ernteschaeden, Angriffen oder anderen Vorfaellen von Konflikten zwischen Menschen und Wildtieren. Es ist genauer zu sagen, dass Beziehungen zu den Gemeinden ein anerkannter Bestandteil der Anti-Wilderei-Strategie sind, als Rwanda unbelegte Konfliktstatistiken zuzuschreiben.
Klima und sich wandelnde Lebensgrundlagen
Klimabelastungen sind fuer die Naturschutzplanung relevant, weil sie Landwirtschaft, Einkommen und den Zustand von Lebensraeumen beeinflussen koennen. Das AWF-Programm unterstuetzt rund um den Volcanoes National Park ausdruecklich klimaangepasste Landwirtschaft und Unternehmensentwicklung . Die verfuegbaren Quellen quantifizieren keine klimabedingte Wilderei in Rwanda. Das Klima sollte daher als Faktor verstanden werden, der Naturschutz und Lebensgrundlagen erschweren kann, nicht als gemessene Ursache eines bestimmten Wildereitrends.
Was wird gegen Wildtierkriminalitaet unternommen?
Rangerpatrouillen und Aufspuerung durch Gemeinden
Rwandas Parkbehoerden haben die Rolle von Gemeindemitgliedern bei Anti-Wilderei-Patrouillen und bei der Planung ihrer Einsatzorte ausgeweitet. Der Dian Fossey Gorilla Fund berichtet, dass diese staerkere Beteiligung die Entdeckung von Schlingen deutlich verbessert hat, weil mehr Menschen an der Identifizierung von Bedrohungen im Park und in seiner Umgebung beteiligt waren . Die Entdeckung ist wertvoll, aber nicht mit der Beseitigung der Wilderei gleichzusetzen: Dieselbe Quelle berichtet, dass die Zahl neuer Schlingen hoch blieb .
Dieses Modell verbindet lokales Wissen mit formeller Strafverfolgung. Gemeindeverbaende koennen dabei helfen, die Vorteile des Parks zu vermitteln, Meldungen zu unterstuetzen und Vertrauen zwischen Bevoelkerung und Behoerden aufzubauen. Ausserdem macht es das Naturschutzsystem weniger abhaengig von einer kleinen Zahl professioneller Patrouillenteams.
Strafverfolgung und nationale Koordination
Die Regierung von Rwanda und das Rwanda Development Board sind zentrale Partner der von AWF beschriebenen Naturschutzarbeit . Das fruehere Mountain Gorilla Project von AWF konzentrierte sich auf Kapazitaetsaufbau, die Bekaempfung der Wilderei und Aufklaerung. Das International Gorilla Conservation Program entstand als regionale Zusammenarbeit zum Schutz von Gorillas und Lebensraeumen in Rwanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo .
Regionale Zusammenarbeit ist wichtig, weil sich das Virunga-Oekosystem ueber nationale Grenzen erstreckt. Wildtierkriminalitaet, Tierbewegungen und Naturschutzbedrohungen enden nicht zwangslaufig an einer Parkgrenze oder internationalen Grenze. Die bereitgestellten Quellen dokumentieren kein aktuelles spezifisches Schmuggelnetzwerk oder eine Gesamtzahl von Strafverfolgungen in Rwanda. Aussagen ueber organisierte kriminelle Gruppen, Verurteilungsquoten oder Beschlagnahmungen an Grenzen erfordern daher weitere Belege.
Entfernung von Schlingen und tiermedizinische Versorgung
Die Entfernung von Schlingen hat an vorderster Front Prioritaet, doch bei verletzten Tieren ist eine schnelle tiermedizinische Versorgung ebenso wichtig. In Rwanda dokumentiert der Dian Fossey Gorilla Fund 24 Gorillas, die in Schlingen gefangen wurden. In 14 Faellen war tiermedizinische Hilfe erforderlich, zwei Gorillas starben infolge der Verletzungen . Diese Zahlen zeigen, warum Patrouillen mit Monitoring und Notfallversorgung verbunden werden muessen und nicht nur anhand der Zahl entfernter Fallen bewertet werden duerfen.
Wiederherstellung von Lebensraeumen und Unternehmensfoerderung
Am 23. Juli 2026 berichtete AWF, 132 Unternehmer und 160 Landwirte rund um den Volcanoes National Park mit Kompetenzen in Unternehmensfuehrung und klimaangepasster Landwirtschaft ausgestattet zu haben . Der Rwanda-Programmbericht der Organisation fuer den Zeitraum 2020-2025 versteht lokale Unternehmen als Teil eines langfristigen Naturschutzmodells, das mit der Wiederherstellung des Lebensraums der Berggorillas verbunden ist . Zu den Zielen von AWF fuer 2030 gehoeren die Unterstuetzung von 500 Haushalten bei der Steigerung ihres Einkommens um 30 Prozent, die Wiederherstellung und wirksame Bewirtschaftung von 1.000 Hektar geschaedigter Lebensraeume sowie die Mobilisierung von US$10 Millionen fuer Naturschutz und Gemeindeentwicklung . Dies sind Ziele und keine abgeschlossenen Ergebnisse.
Das Programm verdeutlicht ein wichtiges Prinzip: Die Bekaempfung der Wilderei ist staerker, wenn Naturschutz einen legitimen wirtschaftlichen Wert schafft. Sie darf jedoch nicht als Ersatz fuer Patrouillen, Strafverfolgung oder Rechenschaftspflicht dargestellt werden.
Ergebnisse und Rueckschlaege
| Bereich | Was die Forschung zeigt | Was weiterhin offen ist |
|---|---|---|
| Gemeindepatrouillen | Eine staerkere Beteiligung der Gemeinden verbesserte die Entdeckung von Schlingen deutlich . | Die Zahl neuer Schlingen blieb laut Dian Fossey Gorilla Fund in Rwanda mit etwa 1.000 pro Jahr hoch . |
| Entwicklung der Schlingenzahlen | Eine Studie berichtete, dass die Zahl der aus dem Volcanoes National Park entfernten Schlingen von ueber 1.000 im Jahr 2018 auf 600 sank . | Der Messwert ist nicht direkt mit allen Schaetzungen zu ausgelegten oder entdeckten Schlingen vergleichbar. Einige Sektoren benoetigen weiterhin staerkere Naturschutzmassnahmen . |
| Gorillaschutz | Der Schutz der Berggorillas hat eine kontinuierliche internationale Zusammenarbeit angezogen, darunter das Mountain Gorilla Project und IGCP . | Schlingen verletzen weiterhin Gorillas; Todesfaelle und tiermedizinische Behandlungen sind dokumentiert . |
| Lebensgrundlagen der Gemeinden | AWF berichtete 2026 ueber Schulungen und Unterstuetzung fuer 132 Unternehmer und 160 Landwirte . | Die von AWF genannten Einkommens-, Lebensraum- und Finanzierungszahlen fuer 2030 sind Ziele und keine abschliessenden Ergebnisse . |
Die ausgewogene Schlussfolgerung lautet weder, dass Rwanda die Wilderei geloest hat, noch dass sein Naturschutzsystem scheitert. Rwanda hat ein staerker integriertes Modell aufgebaut, in dem sich Patrouillen, Gemeindebeteiligung, Aufklaerung, Lebensraumwiederherstellung und der tourismusbezogene Wert gegenseitig verstaerken. Die Belege zeigen zugleich, dass die verbleibende Bedrohung dauerhaft genug ist, um kontinuierliche Finanzierung, Monitoring und lokales Engagement zu erfordern.
Wie Tourismus den Naturschutz unterstuetzt
Verantwortungsvoller Tourismus kann dazu beitragen, dass Schutzgebiete fuer das Land und die Gemeinden in ihrer Umgebung wirtschaftlich relevant sind. Die in der Forschung genannten Naturschutzorganisationen beschreiben Tourismus, Aufklaerung und lokale Vorteile als Teil des umfassenderen Schutzmodells. AWF verbindet lokale Unternehmen ausdruecklich mit der Wiederherstellung des Gorilla-Lebensraums . Reisende, die eine Wildtiersafari oder ein Gorilla-Trekking ueber verantwortungsvolle Veranstalter buchen, tragen zu einer Wirtschaft bei, in der lebende Wildtiere einen groesseren Wert haben als illegal gejagte Tiere.
Besucher koennen sich in Safaris Reisefuehrer auf SafariFind ueber die praktische Seite einer Reise informieren: ueber Gorilla-Trekking-Kosten im Volcanoes National Park und ueber Safari-Lodges und Ausgangspunkte fuer Wildtierbeobachtungen in Rwanda. Diese Reiseinformationen ersetzen keine Naturschutzberichte, koennen Reisenden aber helfen, Besuche mit lizenzierten Dienstleistungen zu planen und die formelle Tourismuswirtschaft zu unterstuetzen. Auf SafariFind koennen Reisende naturschutzorientierte Safaris buchen.
Tourismus muss dennoch sorgfaeltig gesteuert werden. Die bereitgestellte Forschung enthaelt keine aktuelle Aufschluesselung der Verteilung von Tourismuseinnahmen in Rwanda. Daher waere es ungenau zu behaupten, dass ein bestimmter Prozentsatz jeder Genehmigungs- oder Lodgezahlung Anti-Wilderei-Patrouillen zugutekommt. Fragen Sie Veranstalter, wie sie lokale Beschaeftigung, Gemeindeprojekte und den Schutz des Parks unterstuetzen, und achten Sie auf klare, ueberpruefbare Antworten.
Wie Reisende verantwortungsvoll helfen koennen
- Nutzen Sie lizenzierte Veranstalter und befolgen Sie die Parkregeln. Bitten Sie nicht um Zugang abseits der Routen, naeheren Kontakt zu Wildtieren oder Aktivitaeten, die Tiere stoeren oder die Arbeit der Ranger beeintraechtigen koennten.
- Kaufen Sie niemals Produkte aus Wildtieren. Meiden Sie Souvenirs aus mutmasslichen Tierkoerperteilen und unterstuetzen Sie keine ausbeuterisch wirkenden Erlebnisse mit gefangenen Wildtieren.
- Respektieren Sie die lokalen Gemeinden. Entscheiden Sie sich fuer Unternehmen, die lokale Menschen beschaeftigen und ihre Partnerschaften mit Gemeinden erklaeren koennen, ohne unbelegte Naturschutzversprechen abzugeben.
- Behandeln Sie Sichtungen gegebenenfalls vertraulich. Teilen Sie keine sensiblen Aufenthaltsorte von Tieren oder Informationen ueber Patrouillen in sozialen Medien.
- Unterstuetzen Sie glaubwuerdige Naturschutzorganisationen. AWF, der Dian Fossey Gorilla Fund und das International Gorilla Conservation Program werden in der Forschung als Organisationen genannt, die in Rwanda oder im regionalen Gorillaschutz aktiv sind . Pruefen Sie vor einer Spende das aktuelle Programm und die Berichterstattung jeder Organisation.
- Melden Sie Bedenken ueber offizielle Kanaele. Wenn Sie eine Schlinge, ein verdaechtiges Wildtierprodukt oder eine illegale Aktivitaet sehen, naehern Sie sich nicht. Informieren Sie Ihren Guide oder die zustaendige Parkbehoerde.
Die Zukunft der Bekaempfung der Wilderei in Rwanda
Rwandas groesste Staerke im Naturschutz ist die Verbindung von uebergeordneten Institutionen, spezialisierten Organisationen, professionellem Schutz und Gemeinden, die neben dem Volcanoes National Park leben. Die groesste Schwachstelle ist Selbstzufriedenheit. Ein Rueckgang bei einigen erfassten Zahlen entfernter Schlingen bedeutet nicht, dass die zugrunde liegende Bedrohung beendet ist - insbesondere wenn eine andere aktuelle Bewertung weiterhin etwa 1.000 Schlingen jaehrlich sowie dokumentierte Verletzungen und Todesfaelle von Gorillas verzeichnet .
Die naechste Phase der Wildereibekaempfung muss die Grundlagen - Patrouillen, Schlingenerkennung, tiermedizinische Versorgung und Strafverfolgung - bewahren und zugleich die wirtschaftlichen und sozialen Gruende staerken, aus denen Gemeinden Wildtiere schuetzen. Die Ziele von AWF fuer Unternehmensfoerderung und Wiederherstellung weisen eine Richtung vor, doch die Ergebnisse muessen im Laufe der Zeit transparent gemessen werden . Fuer Reisende bedeutet verantwortungsvolles Verhalten, respektvoll zu besuchen, nach Moeglichkeit lokal auszugeben und Naturschutzversprechen zu unterstuetzen, die durch oeffentliche Belege untermauert sind.
Haeufig gestellte Fragen
Wie ist der aktuelle Stand der Wildereibekaempfung in Rwanda im Jahr 2026?
Rwanda hat die Beteiligung der Gemeinden, Patrouillen und Naturschutzpartnerschaften verstaerkt, doch Wilderei bleibt eine akute Bedrohung. Der Dian Fossey Gorilla Fund berichtet von etwa 1.000 Schlingen pro Jahr in Rwanda .
Wie gefaehrlich sind Schlingen fuer Berggorillas in Rwanda?
Schlingen gehoeren weiterhin zu den groessten Bedrohungen fuer Rwandas Berggorillas. Laut Dian Fossey Gorilla Fund wurden 24 Gorillas in Schlingen gefangen, darunter 14, die tiermedizinisch behandelt werden mussten, und zwei, die starben .
Welche Organisation leitet die Wildereibekaempfung in Rwanda?
Die Bekaempfung der Wilderei ist eine gemeinsame Aufgabe von Rwandas Parkbehoerden, dem Rwanda Development Board und Naturschutzorganisationen wie dem Dian Fossey Gorilla Fund, der African Wildlife Foundation und dem International Gorilla Conservation Program .
Wo ist die Wildereibekaempfung in Rwanda besonders wichtig?
Der Volcanoes National Park steht in der bereitgestellten Forschung im Mittelpunkt, weil er Rwandas Berggorilla-Lebensraum schuetzt und weiterhin einer erheblichen Bedrohung durch Schlingen ausgesetzt ist .
Wie helfen Gemeinden dabei, Wilderei in Rwanda zu verhindern?
Gemeindemitglieder beteiligen sich an Anti-Wilderei-Patrouillen und an deren Planung, waehrend Dorfvereinigungen Aufklaerung und Strafverfolgung unterstuetzen. Dieser Ansatz hat die Entdeckung von Schlingen verbessert, auch wenn neue Schlingen weiterhin eine Herausforderung darstellen .
Ist die Wilderei im Volcanoes National Park zurueckgegangen?
Einige erfasste Messwerte haben sich verbessert: Eine Studie berichtete, dass die Zahl der entfernten Schlingen von ueber 1.000 im Jahr 2018 auf 600 sank . Die Zahlen sind jedoch nicht direkt mit allen Schaetzungen zu ausgelegten oder entdeckten Schlingen vergleichbar. Eine andere Quelle berichtet weiterhin von etwa 1.000 Schlingen pro Jahr in Rwanda .
Was kostet Gorilla-Trekking in Rwanda und welche Erfahrungen erwarten mich?
Die fuer diesen Naturschutzartikel bereitgestellte Forschung enthaelt keine aktuellen Preise fuer Gorilla-Trekking. Sie zeigt jedoch, dass der Gorillatourismus mit Rwandas umfassenderem Modell fuer Naturschutz und Aufklaerung verbunden ist. Die aktuellen Reisekosten sollten anhand der neuesten Informationen von Veranstaltern und Parkbehoerden geprueft werden .
Wie viel kostet eine Rwanda-Safari? Ein schneller Budgetleitfaden fuer eine Reise nach Rwanda
Die Naturschutzforschung enthaelt keine Preise fuer Rwanda-Safaris, daher laesst sich aus diesen Quellen kein verlaessliches Budget berechnen. Die Kosten variieren je nach Reiseroute, Unterkunft, Transport und Aktivitaeten. Reisende sollten aktuelle Angebote vergleichen und Veranstalter fragen, wie sie den Naturschutz unterstuetzen.
Wie unterstuetzt Tourismus die Wildereibekaempfung in Rwanda?
Tourismus verleiht lebenden Wildtieren einen wirtschaftlichen Wert und ist Teil von Rwandas umfassenderem Modell fuer Naturschutz und Aufklaerung. Die bereitgestellte Forschung nennt keinen aktuellen Prozentsatz dafuer, wie Tourismuseinnahmen der Wildereibekaempfung zugewiesen werden .
Wie koennen Reisende den Wildtierschutz in Rwanda unterstuetzen?
Nutzen Sie lizenzierte Veranstalter, befolgen Sie die Parkregeln, meiden Sie Produkte aus Wildtieren, respektieren Sie die Gemeinden, behandeln Sie sensible Aufenthaltsorte von Wildtieren vertraulich und unterstuetzen Sie Organisationen mit transparenter aktueller Berichterstattung, darunter AWF und den Dian Fossey Gorilla Fund .
V2Ui.sources
- New approaches to anti-poaching show success - Dian Fossey Gorilla Fund
- Conservation and Sustainability in Rwanda - Journeys With Purpose
- Contribution of Former Poachers for Wildlife Conservation in Rwanda: Volcanoes National Park
- SWT Anti-Poaching Operations
- AWF Backs Nearly 300 Rwandans to Drive Conservation Enterprise
- Protecting Rwanda’s Mountain Gorillas - African Wildlife Foundation
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