Impfungen und Gesundheitsvorschriften für Kenia für Schweizer Reisende 2026
Schweizer Staatsangehörige, die nach Kenia reisen, müssen ein gültiges Gelbfieber-Impfzertifikat vorlegen, wenn sie aus Gelbfieber-Endemiegebieten einreisen; das Schweizerische Expertenkomitee für Reisemedizin empfiehlt die Gelbfieberimpfung für alle Reisen nach Kenia. Malariaprophylaxe sowie Impfungen gegen Typhus und Hepatitis A werden ebenfalls dringend empfohlen.

Kurzantwort: Impfanforderungen für Schweizer Staatsangehörige bei der Einreise nach Kenia
Die Gelbfieberimpfung ist unter bestimmten Umständen vorgeschrieben: Wenn Sie direkt von der Schweiz nach Kenia reisen, müssen Sie bei der Einreise keinen Nachweis über eine Gelbfieberimpfung vorlegen, da die Schweiz nicht als Gelbfieber-Endemiegebiet eingestuft ist. Das Schweizerische Expertenkomitee für Reisemedizin (ECTM) empfiehlt jedoch dringend die Gelbfieberimpfung für alle Reisenden nach Kenia, unabhängig von den Einreisebestimmungen, da in Teilen Kenias ein Übertragungsrisiko für Gelbfieber besteht . Wenn Ihre Reise einen Transit durch ein Gelbfieber-Endemiegebiet oder die Abreise aus einem solchen Land umfasst (z. B. Uganda, Tansania oder Teile Westafrikas), wird ein gültiges Gelbfieberzertifikat für die Einreise nach Kenia zwingend erforderlich .
Zusätzlich zu Gelbfieber empfehlen die CDC und Schweizer Gesundheitsbehörden Impfungen gegen Typhus und Hepatitis A, eine Malariaprophylaxe sowie routinemässige Impfungen . Eine COVID-19-Impfung ist für die Einreise nicht mehr erforderlich .
| Impfung | Für Schweizer Staatsangehörige erforderlich? | Empfohlen? |
|---|---|---|
| Gelbfieber | Nur bei Transit oder Ankunft aus Endemiegebieten | Ja — für alle Reisen nach Kenia |
| Malariaprophylaxe | Nein | Ja — für die meisten Gebiete |
| Typhus | Nein | Ja — insbesondere für ländliche Gebiete |
| Hepatitis A | Nein | Ja — für ungeimpfte Reisende |
| COVID-19 | Nein | Optional (reguläre Auffrischung, falls fällig) |
Zuletzt im Juli 2026 geprüft — bestätigen Sie die Angaben vor der Reise immer anhand offizieller Quellen.
Gelbfieber: Einreisebestimmungen und Gültigkeit des Zertifikats
Benötigen Schweizer Staatsangehörige für die Einreise nach Kenia ein Gelbfieberzertifikat?
Die Antwort hängt von Ihrer Reiseroute ab. Wenn Sie direkt von der Schweiz nach Kenia fliegen, müssen Sie bei der Einreise gesetzlich kein Gelbfieber-Impfzertifikat vorlegen, da die Schweiz nicht auf Kenias Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete steht . Wenn Ihre Reise jedoch einen Transit von mehr als 12 Stunden über einen Flughafen in einem Gelbfieber-Endemiegebiet umfasst oder Sie aus einem solchen Land abfliegen, verlangen Kenias Einreisebestimmungen die Vorlage eines gültigen Gelbfieberzertifikats .
Zu den für Schweizer Reisende relevanten Gelbfieber-Endemiegebieten zählen Angola, Benin, Burkina Faso, Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, Tschad, die Demokratische Republik Kongo, Côte d'Ivoire, Ecuador, Äquatorialguinea, Äthiopien, Gabun, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Liberia, Mali, Nigeria, Senegal, Südsudan, Sudan, Tansania, Uganda und Venezuela .
Gültigkeit des Gelbfieberzertifikats: lebenslanger Schutz
Seit dem 11. Juli 2016 ist das Gelbfieber-Impfzertifikat (International Certificate of Vaccination or Prophylaxis, ICVP) lebenslang gültig . Eine Auffrischung alle 10 Jahre ist nicht mehr erforderlich. Der Impfstoff muss jedoch mindestens 10 Tage vor der Ankunft in einem Gelbfieber-Endemiegebiet in einem autorisierten Gelbfieber-Impfzentrum verabreicht werden, damit das Zertifikat gültig ist .
Ausnahmen von der Gelbfieberimpfung
Bestimmte Reisende sind von den Anforderungen für eine Gelbfieberimpfung ausgenommen:
- Säuglinge unter 9 Monaten (ausser während einer Epidemie in Hochrisikogebieten, wenn Säuglinge im Alter von 6–9 Monaten geimpft werden sollten)
- Schwangere — ausser während eines Gelbfieberausbruchs bei hohem Infektionsrisiko
- Personen mit schweren Allergien gegen Hühnereiweiss
- Personen mit schwerer Immunschwäche aufgrund einer symptomatischen HIV/AIDS-Erkrankung oder anderer Ursachen sowie Personen mit einer Thymuserkrankung
Wenn Sie zu einer dieser Gruppen gehören, wenden Sie sich vor der Abreise an eine Fachperson für Reisemedizin, da Ausnahmen im ICVP mit einer medizinischen Befreiungsbescheinigung dokumentiert werden müssen .
Empfohlene Impfungen für Schweizer Reisende nach Kenia
Gelbfieber: Empfehlung des Schweizerischen Expertenkomitees
Das Schweizerische Expertenkomitee für Reisemedizin (ECTM) empfiehlt inzwischen die Gelbfieberimpfung für alle Reisenden nach Kenia (das gesamte Land), obwohl sie für Schweizer Staatsangehörige bei einem Direktflug von der Schweiz aus gesetzlich nicht vorgeschrieben ist . Diese Empfehlung wurde nach Berichten über Gelbfieberausbrüche in Kenia, insbesondere im August 2022 im Isiolo County, aktualisiert .
Für immunkompetente Erwachsene ist eine einmalige Gelbfieberimpfung ausreichend. Eine Auffrischung wird erst nach 10 Jahren empfohlen, wenn Sie weiterhin in Gelbfieber-Endemiegebiete reisen . Der Impfstoff wird als einmalige Injektion verabreicht und benötigt 10 Tage, um einen Immunschutz aufzubauen.
Malariaprophylaxe und Prävention
Unterhalb von 2.500 Metern besteht in den meisten Teilen Kenias Malariarisiko, einschliesslich aller wichtigen Safari-Ziele (Masai Mara, Tsavo East, Tsavo West, Lake Nakuru, Amboseli) . Das Stadtzentrum von Nairobi gilt als Gebiet mit geringem Risiko, dennoch wird für die meisten Reisenden, die Wildreservate oder ländliche Gebiete besuchen, weiterhin eine Malariamedikation empfohlen .
Vereinbaren Sie 4–6 Wochen vor der Abreise einen Termin in einer reisemedizinischen Sprechstunde, um ein individuelles Rezept für eine Malariaprophylaxe zu erhalten. Zu den häufig empfohlenen Optionen gehören Atovaquon-Proguanil (Malarone), Doxycyclin oder Mefloquin — abhängig von Ihrer Krankengeschichte und den jeweiligen Regionen, die Sie besuchen . Malariamedikamente können Sie vor der Reise auch online über zugelassene Anbieter beziehen.
Zusätzlich zur Medikation sollten Sie konsequent Mückenstiche vermeiden:
- Verwenden Sie auf unbedeckter Haut ein Insektenschutzmittel mit 20–30 % DEET
- Tragen Sie langärmlige Oberteile und lange Hosen, besonders in der Morgen- und Abenddämmerung, wenn malariaübertragende Mücken am aktivsten sind
- Schlafen Sie unter einem mit Insektizid behandelten Moskitonetz
- Achten Sie darauf, dass Ihre Unterkunft Fliegengitter an den Fenstern und eine Klimaanlage hat
Typhus
Eine Typhusimpfung wird allen Kenia-Reisenden empfohlen, insbesondere wenn Sie ländliche Gebiete besuchen, Strassenessen probieren oder länger als zwei Wochen bleiben möchten . Eine Einzeldosis des inaktivierten Typhusimpfstoffs (Typhim Vi) schützt 3 Jahre; der orale Impfstoff (Vivotif) erfordert 4 Dosen innerhalb von 1 Woche und ist 5 Jahre gültig . Wenn mehrere Dosen erforderlich sind, sollten Sie diese Impfung 4–6 Wochen vor der Reise einplanen.
Hepatitis A
Eine Hepatitis-A-Impfung wird ungeimpften Reisenden nach Kenia empfohlen, da das Virus über verunreinigte Lebensmittel und Wasser übertragen wird . Die Impfung erfolgt in einer Serie von zwei Dosen (0 und 6–12 Monate); der Schutz entwickelt sich bereits nach der ersten Dosis. Planen Sie die erste Dosis daher mindestens 2 Wochen vor der Abreise ein . Wenn Sie als Kind Hepatitis A hatten oder bereits geimpft wurden, sind Sie möglicherweise schon immun — lassen Sie Ihren Impfstatus von einer reisemedizinischen Fachperson überprüfen.
Hepatitis B
Eine Hepatitis-B-Impfung wird Reisenden empfohlen, die möglicherweise ungeschützten Geschlechtsverkehr haben, medizinische oder zahnmedizinische Behandlungen benötigen oder längere Aufenthalte in Kenia planen . Die vollständige Impfserie umfasst drei Dosen über 6 Monate. Beginnen Sie daher rechtzeitig, wenn Sie noch nicht geschützt sind .
Polio
Eine einmalige Auffrischungsimpfung für Erwachsene mit inaktiviertem Polioimpfstoff (IPV) wird empfohlen, wenn Sie in den vergangenen 10 Jahren keine erhalten haben . Für die meisten Schweizer Staatsangehörigen gehört dies zur Routineimmunisierung. Überprüfen Sie Ihren Impfstatus dennoch bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt.
Meningokokken-Meningitis
Eine Meningokokkenimpfung kann insbesondere dann in Betracht gezogen werden, wenn Sie während der Trockenzeit (Dezember–Februar) reisen oder längere Aufenthalte in ländlichen Gebieten planen . Der konjugierte Meningokokkenimpfstoff (MenACWY) schützt vor den Serogruppen A, C, W und Y.
Routinemässige Impfungen
Stellen Sie vor der Abreise sicher, dass Ihre routinemässigen Impfungen aktuell sind:
- Tetanus-Diphtherie-Pertussis (Tdap) — Auffrischung alle 10 Jahre
- Masern, Mumps, Röteln (MMR) — zwei Dosen im Laufe des Lebens
- Influenza — jährliche Impfung empfohlen, insbesondere bei Reisen im Winter
- COVID-19 — aktueller Auffrischungsstatus empfohlen, für die Einreise nicht erforderlich
Cholera
Eine Choleraimpfung kann für Reisende in Gebiete mit aktiver Choleraübertragung oder bei längeren Aufenthalten in ländlichen Regionen mit eingeschränkten Hygieneverhältnissen in Betracht gezogen werden . Ein oraler Choleraimpfstoff (Dukoral oder ShanChol) ist erhältlich, wird aber nicht routinemässig benötigt.
Tollwut
Eine Tollwutimpfung wird in der Regel nur Reisenden mit sehr hohem Risiko empfohlen, etwa Personen im Umgang mit Wildtieren, bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten oder wenn innerhalb von 7–10 Tagen nach einem Biss kein Zugang zu einer Postexpositionsprophylaxe möglich ist . Falls die Impfung empfohlen wird, umfasst die Serie drei Dosen über 3–4 Wochen. Planen Sie dies entsprechend ein.
Impfzeitplan: Wann Sie Termine vereinbaren sollten
Um vor der Abreise vollständig geschützt zu sein, orientieren Sie sich an diesem Zeitplan:
- 8–12 Wochen vor der Reise: Vereinbaren Sie eine reisemedizinische Beratung bei Ihrer Hausärztin, Ihrem Hausarzt oder in einer reisemedizinischen Praxis, um Reiseroute und Krankengeschichte zu prüfen
- 6–8 Wochen vor der Reise: Lassen Sie Impfungen mit mehreren Dosen (Hepatitis B, Tollwut) oder längeren Impfschemata durchführen
- 4–6 Wochen vor der Reise: Lassen Sie zusätzliche Impfungen durchführen (Typhus, Hepatitis A, Meningokokken)
- Mindestens 10 Tage vor der Reise: Lassen Sie sich gegen Gelbfieber impfen; das Zertifikat ist erst 10 Tage nach der Impfung gültig
- 1–2 Wochen vor der Reise: Letzte Auffrischungen und noch ausstehende Impfungen mit einer Dosis
Wenn Sie Ihre Reise mit weniger als 8 Wochen Vorlauf planen, informieren Sie Ihre reisemedizinische Fachperson umgehend. Möglicherweise können Impfschemata beschleunigt oder Alternativen empfohlen werden.
Malariarisikogebiete und Präventionsstrategien
Wo ist das Malariarisiko in Kenia hoch?
Unterhalb von 2.500 Metern besteht in den meisten Teilen Kenias Malariarisiko . Zu den Hochrisikogebieten für Safarireisende gehören:
- Masai Mara National Reserve (ganzjähriges Risiko; höchste Übertragungsraten von März–Mai und November–Dezember)
- Tsavo East und Tsavo West National Parks
- Amboseli National Park
- Lake Nakuru National Park
- Küstenregionen (Mombasa, Malindi, Lamu)
- Westkenia (Region um den Lake Victoria)
Gebiete mit geringem Malariarisiko
Das Malariarisiko ist im Stadtzentrum von Nairobi, in der North Eastern Province (Mandera, Wajir, Garissa) und in Teilen der Coast Province (Kilifi, Kwale, Lamu, Tana River) sehr niedrig . Dennoch wird auch in Gebieten mit geringem Risiko vorsorglich eine Malariaprophylaxe empfohlen .
Optionen für die Prophylaxe
Lassen Sie sich von einer reisemedizinischen Fachperson beraten, um das für Ihre Reise geeignetste Malariamedikament auszuwählen:
- Atovaquon-Proguanil (Malarone): 1–2 Tage vor der Ankunft beginnen, während des Aufenthalts täglich einnehmen und 7 Tage nach der Abreise fortsetzen. Weniger Nebenwirkungen; für die meisten Reisenden geeignet
- Doxycyclin: 1–2 Tage vor der Ankunft beginnen, täglich einnehmen und 4 Wochen nach der Abreise fortsetzen. Preisgünstig; während Schwangerschaft und Stillzeit vermeiden
- Mefloquin: 2–3 Wochen vor der Ankunft beginnen, während des Aufenthalts wöchentlich einnehmen und 4 Wochen nach der Abreise fortsetzen. Verwenden, wenn andere Optionen kontraindiziert sind; auf neuropsychiatrische Nebenwirkungen achten
Gesundheitsdokumente und Reiseversicherung
Welche Gesundheitsdokumente sollten Sie mitführen?
Besorgen Sie vor der Abreise die folgenden Unterlagen und führen Sie sie mit:
- International Certificate of Vaccination or Prophylaxis (ICVP / „gelber Impfpass“): Ausgestellt vom autorisierten Impfzentrum, in dem Sie gegen Gelbfieber geimpft werden. Bewahren Sie ihn zusammen mit Ihrem Reisepass auf
- Kopien von Rezepten: Führen Sie Kopien der Rezepte für Malariamedikamente und andere Arzneimittel mit, falls Sie diese in Kenia nachkaufen müssen oder beim Zoll danach gefragt werden
- Medizinische Zusammenfassung: Eine kurze schriftliche Zusammenfassung Ihrer Krankengeschichte, Allergien und aktuellen Medikamente (auf Englisch) — hilfreich, falls Sie in Kenia medizinische Versorgung benötigen
- Impfpass oder Impfbescheinigung (von Ihrer Hausarztpraxis): Eine Übersicht aller erhaltenen Impfungen einschliesslich der Routineimpfungen, falls Sie nach Kenia weitere Länder besuchen und dort einen Nachweis benötigen
Reiseversicherung und medizinische Versorgung
Eine umfassende Reiseversicherung ist unerlässlich. Das kenianische Gesundheitssystem ist in Nairobi und den grösseren Städten gut, in abgelegenen Gebieten jedoch eingeschränkt. Ihre Versicherung sollte Folgendes abdecken:
- Notfallbehandlungen und Krankenhausaufenthalte
- Medizinische Evakuierung in ein grösseres medizinisches Zentrum oder bei Bedarf zurück in die Schweiz
- Überführung Verstorbener (in seltenen tödlichen Fällen)
- Routineärztliche Konsultationen und das Einlösen von Rezepten
- Abenteueraktivitäten, wenn Sie wandern, klettern oder Wassersport betreiben möchten
Bestätigen Sie, dass Ihre Versicherung Ansprüche im Zusammenhang mit Gelbfieber und Malaria abdeckt und die medizinischen Einrichtungen anerkennt, die Sie nutzen möchten.
Medikamente: Vorschriften, Einschränkungen und Reiseapotheke
Medikamente nach Kenia mitnehmen
Kenia erlaubt Reisenden, Medikamente für den persönlichen Gebrauch mitzuführen, allerdings gelten bestimmte Vorschriften:
- Führen Sie alle Medikamente in ihrer Originalverpackung mit Beschriftung mit
- Bewahren Sie eine Kopie des Rezepts oder ein Schreiben Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes auf, in dem Medikament und Dosierung erklärt werden
- Deklarieren Sie bei der Ankunft alle Medikamente beim Zoll (insbesondere kontrollierte Substanzen wie starke Schmerzmittel, Beruhigungsmittel oder Psychopharmaka)
- Vermeiden Sie die Mitnahme grosser Mengen, die auf eine gewerbliche Absicht hindeuten könnten
- Einige in der Schweiz legal erhältliche Medikamente können in Kenia eingeschränkt oder verboten sein (z. B. bestimmte abschwellende Mittel oder codeinhaltige Präparate) — erkundigen Sie sich vor der Abreise beim kenianischen Zoll
Wenn Sie regelmässig Medikamente benötigen (z. B. Insulin, Blutdruckmedikamente oder Psychopharmaka), bringen Sie einen Vorrat für 30 Tage plus eine zusätzliche Menge für den Fall von Verzögerungen mit und führen Sie ein ärztliches Schreiben über Ihre Erkrankung mit.
Rezeptfreie Medikamente für die Reiseapotheke
Stellen Sie eine einfache Reiseapotheke zusammen mit:
- Malariamedikamenten (von Ihrer reisemedizinischen Fachperson verschrieben)
- Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50+) und Lippenpflegestift mit LSF
- Insektenschutzmittel (20–30 % DEET)
- Antihistaminikum (bei Insektenstichen und allergischen Reaktionen)
- Medikamenten gegen Durchfall (Loperamid)
- Elektrolytsalzen (Pulver für orale Rehydrationslösungen)
- Paracetamol oder Ibuprofen (gegen Schmerzen und Fieber)
- Antibiotischer Salbe (für kleinere Schnitte und Schürfwunden)
- Pflastern und steriler Mullbinde
- Antazidum (bei Magenbeschwerden)
- Antiemetikum (gegen Übelkeit)
- Augentropfen
- Persönlich benötigten Medikamenten (z. B. Inhalatoren oder EpiPens)
Grundlegende Medikamente sind zwar in Apotheken in Nairobi und den grösseren Städten erhältlich, in abgelegenen Gebieten ist das Angebot jedoch eingeschränkt und die Medikamente können teuer sein oder eine unsichere Qualität haben.
Gesundheitseinrichtungen und medizinische Notdienste in Kenia
Medizinische Einrichtungen in Nairobi und grösseren Städten
Nairobi verfügt über mehrere hochwertige Privatkliniken und -spitäler mit englischsprachigem Personal und moderner Ausstattung, darunter The Nairobi Hospital, Aga Khan University Hospital und MP Shah Hospital . Diese Einrichtungen entsprechen internationalen Standards und akzeptieren die grossen Versicherungsanbieter. Die Behandlung ist jedoch teuer (oft £100–500+ pro Konsultation) .
Abgelegene Gebiete und Safari-Lodges
Die medizinische Versorgung in abgelegenen Safarigebieten ist eingeschränkt. Die meisten Lodges verfügen über eine Erste-Hilfe-Ausrüstung und Funkkontakt nach Nairobi für medizinische Beratung. Bei schweren Notfällen kann jedoch eine Evakuierung per Flugzeug nach Nairobi erforderlich sein, die £3,000–10,000+ kosten kann . Stellen Sie sicher, dass Ihre Reiseversicherung die medizinische Evakuierung abdeckt.
Notfallkontakt
Wählen Sie in einem medizinischen Notfall 999 und bitten Sie um einen Krankenwagen . Kontaktieren Sie umgehend Ihre Reiseversicherung und informieren Sie sie über die Situation. Bei nicht dringenden Beschwerden können Sie eine Privatklinik in Nairobi oder ein Spital in der nächstgelegenen Stadt aufsuchen.
Apotheken
Apotheken („chemists“) sind in Städten und Ortschaften weit verbreitet. Viele in der Schweiz verschreibungspflichtige Medikamente werden in Kenia rezeptfrei verkauft, die Qualität ist jedoch unterschiedlich. Nutzen Sie Apotheken in renommierten Spitälern oder bekannte Ketten (z. B. Aga Khan pharmacies) .
Wasser, Lebensmittelsicherheit und Reisedurchfall
Wassersicherheit
Leitungswasser in Kenia ist für die meisten internationalen Reisenden nicht zum Trinken geeignet . Beachten Sie folgende Vorsichtsmassnahmen:
- Trinken Sie nur Wasser aus Flaschen, die Sie in seriösen Geschäften gekauft haben
- Verwenden Sie zum Zähneputzen Wasser aus Flaschen
- Verzichten Sie auf Eis in Getränken, es sei denn, es wurde aus Wasser aus Flaschen hergestellt
- Verwenden Sie in abgelegenen Gebieten Wasserreinigungstabletten oder einen tragbaren Filter, wenn kein Wasser aus Flaschen verfügbar ist
- Heisser Tee und Kaffee sind in der Regel unbedenklich
Lebensmittelsicherheit
Reisedurchfall kommt in Kenia häufig vor. So reduzieren Sie Ihr Risiko:
- Essen Sie heisse, frisch zubereitete Speisen
- Vermeiden Sie rohes Gemüse und Salate, ausser Sie können sie selbst schälen
- Verzichten Sie auf Strassenessen und Speisen von Anbietern mit mangelnder Hygiene
- Schälen Sie Obst und Gemüse selbst
- Vermeiden Sie nicht pasteurisierte Milchprodukte sowie nicht vollständig gegartes Fleisch und Meeresfrüchte
Behandlung
Wenn Sie Durchfall bekommen, trinken Sie ausreichend Wasser aus Flaschen und nehmen Sie orale Rehydrationssalze ein. Medikamente gegen Durchfall (Loperamid) können Linderung bringen. Vermeiden Sie sie jedoch bei blutigem Stuhl oder Fieber, da sie bakterielle Infektionen verschlimmern können . Suchen Sie ärztliche Hilfe, wenn der Durchfall länger als 3 Tage anhält oder von schweren Symptomen begleitet wird.
COVID-19-Einreisebestimmungen
Im Jahr 2026 verlangt Kenia für die Einreise keinen Nachweis einer COVID-19-Impfung und keinen COVID-19-Test vor der Abreise mehr . Wenn Sie jedoch mit grippeähnlichen Symptomen ankommen, müssen Sie möglicherweise ein Passagier-Lokalisierungsformular ausfüllen und auf eigene Kosten einen COVID-19-Antigentest machen . Bei einem positiven Testergebnis kann ein PCR-Test und eine Isolation erforderlich sein .
Reisenden wird empfohlen, ihre COVID-19-Auffrischungsimpfungen aktuell zu halten, insbesondere wenn sie über 60 Jahre alt oder immungeschwächt sind .
Weitere Gesundheitsrisiken in Kenia
Dengue und Chikungunya
Dengue- und Chikungunya-Viren werden in Kenia, insbesondere in den Küsten- und westlichen Regionen, durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen . Die Vorbeugung entspricht der Malariaprävention: Verwenden Sie Insektenschutzmittel, tragen Sie langärmlige Oberteile und lange Hosen und erwägen Sie eine Unterkunft mit Klimaanlage. Gegen Dengue und Chikungunya gibt es keinen Impfstoff, die Infektionen verlaufen jedoch meist selbstlimitierend .
Schistosomiasis (Bilharziose)
Schistosomiasis wird durch den Kontakt mit parasitenverseuchtem Süsswasser (Seen, Flüsse, Teiche) übertragen . Vermeiden Sie das Schwimmen in unbehandelten Süsswassergewässern. Wenn Sie dennoch waten oder schwimmen, trocknen Sie sich gründlich ab und tragen Sie sofort Insektenschutzmittel auf . Lassen Sie sich ärztlich untersuchen, wenn innerhalb von Wochen nach dem Kontakt mit Süsswasser Symptome (Ausschlag, Fieber, Bauchschmerzen) auftreten .
Höhenkrankheit
Wenn Sie den Mount Kenya (5,199 Meter) besteigen oder hoch gelegene Gebiete (z. B. die Aberdare Range) besuchen, kann Höhenkrankheit auftreten . Steigen Sie langsam auf, trinken Sie ausreichend und wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt, wenn Sie starke Kopfschmerzen, Atemnot oder Verwirrtheit verspüren .
Ebola-Screening
Reisende, die nach Kenia einreisen, insbesondere aus Uganda, Äthiopien und der Demokratischen Republik Kongo, können aufgrund anhaltender Bedenken wegen Ebola-Ausbrüchen verstärkten Gesundheitskontrollen unterzogen werden . Das Screening umfasst an den Einreisestellen in der Regel Temperaturmessungen und eine Beurteilung der Symptome.
Checkliste für die reisemedizinische Beratung
Vereinbaren Sie 6–8 Wochen vor der Abreise einen Termin für eine reisemedizinische Beratung. Bringen Sie Folgendes mit:
- Ihren Reisepass (zur Bestätigung der Reisedaten und Reiseroute)
- Eine Liste der Länder, die Sie besuchen werden (zur Einschätzung des Transitrisikos für Gelbfieber)
- Ihren Impfpass aus der Hausarztpraxis
- Angaben zu Erkrankungen, Allergien oder Medikamenten, die Sie einnehmen
- Angabe einer Schwangerschaft, falls zutreffend
- Informationen zu Ihren geplanten Aktivitäten (Safari, Wandern, Wassersport)
Ihre reisemedizinische Fachperson beurteilt Ihr individuelles Risiko und empfiehlt Impfungen, eine Malariaprophylaxe sowie weitere Präventionsmassnahmen, die auf Ihre Reiseroute und Krankengeschichte abgestimmt sind.
Visa- und Reisedokumente für Schweizer Staatsangehörige
Zusätzlich zu den Gesundheitsanforderungen benötigen Schweizer Staatsangehörige für die Einreise nach Kenia eine elektronische Reisegenehmigung (eTA). Ausführliche Informationen zum kenianischen Visumverfahren, zu den Einreisebestimmungen und zur Gültigkeit des Reisepasses finden Sie in unserem Kenia-Visum für Schweizer Staatsangehörige 2026: eTA-Anforderungen und Leitfaden.
Wenn Sie eine Safari nach Kenia aus einem anderen europäischen Land planen, gelten viele der gleichen Gesundheits- und Visabestimmungen. Auf SafariFind können Sie Safari-Pakete und Reiseveranstalter vergleichen und Reiserouten finden, die zu Ihren gesundheitlichen Bedürfnissen und Reisedaten passen.
Häufig gestellte Fragen
Hinweis: Die FAQs werden in einem separaten Abschnitt unterhalb dieses Inhalts angezeigt.
Häufig gestellte Fragen
Benötigen Schweizer Staatsangehörige für die Einreise nach Kenia ein Gelbfieber-Impfzertifikat?
Nur wenn Sie aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet einreisen oder länger als 12 Stunden durch ein solches Gebiet transitieren. Die Schweiz gilt nicht als Gelbfieber-Endemiegebiet, daher ist bei einer direkten Reise von der Schweiz nach Kenia kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich. Das Schweizerische Expertenkomitee für Reisemedizin (ECTM) empfiehlt die Gelbfieberimpfung jedoch als Vorsichtsmassnahme für alle Reisen nach Kenia. Wenn Ihre Route einen Zwischenstopp in einem Endemiegebiet umfasst (z. B. Uganda, Tansania oder Westafrika), müssen Sie bei der kenianischen Einreisekontrolle ein gültiges Gelbfieberzertifikat vorlegen.
Wie lange ist ein Gelbfieber-Impfzertifikat gültig?
Seit dem 11. Juli 2016 ist das Gelbfieber-Impfzertifikat (ICVP) lebenslang gültig — eine Auffrischung alle 10 Jahre ist nicht mehr erforderlich. Der Impfstoff muss jedoch mindestens 10 Tage vor der Ankunft in einem Gelbfieber-Endemiegebiet in einem autorisierten Gelbfieber-Impfzentrum verabreicht werden, damit das Zertifikat gültig ist. Bewahren Sie Ihren gelben Impfpass während der gesamten Reise zusammen mit Ihrem Reisepass auf.
Welche Impfungen empfiehlt das Schweizerische Expertenkomitee für Reisemedizin für Kenia?
Das ECTM empfiehlt Gelbfieber (für alle Reisen nach Kenia), eine Malariaprophylaxe (für die meisten Gebiete), Typhus und Hepatitis A. Ausserdem sollten die routinemässigen Impfungen aktuell sein (Tetanus-Diphtherie-Pertussis, MMR, Influenza). Vereinbaren Sie 6–8 Wochen vor der Abreise einen Termin in einer reisemedizinischen Sprechstunde für eine individuelle Beurteilung anhand Ihrer Reiseroute und Krankengeschichte.
Ist eine Malariaprophylaxe in allen Teilen Kenias erforderlich?
Nein, für die meisten Gebiete wird sie jedoch dringend empfohlen. Unterhalb von 2.500 Metern ist das Malariarisiko hoch, auch an allen wichtigen Safari-Zielen (Masai Mara, Tsavo, Amboseli). Im Stadtzentrum von Nairobi, in der North Eastern Province und in Teilen der Coast Province ist das Risiko sehr niedrig. Dennoch wird auch in Gebieten mit geringem Risiko eine Malariamedikation empfohlen. Lassen Sie sich von einer reisemedizinischen Fachperson beraten, um die passende Option für Ihre Reiseroute auszuwählen.
Darf ich meine persönlichen Medikamente nach Kenia mitnehmen?
Ja, aber führen Sie sie in der Originalverpackung mit Beschriftung sowie eine Kopie des Rezepts oder ein ärztliches Schreiben mit. Deklarieren Sie bei der Ankunft alle Medikamente beim kenianischen Zoll, insbesondere kontrollierte Substanzen. Einige in der Schweiz legale Medikamente (z. B. bestimmte abschwellende Mittel oder codeinhaltige Präparate) können in Kenia eingeschränkt sein. Erkundigen Sie sich vor der Abreise beim kenianischen Zoll, wenn Sie Fragen zu bestimmten Medikamenten haben.
Wie früh sollte ich Reiseimpfungen für eine Kenia-Reise planen?
Idealerweise vereinbaren Sie 8–12 Wochen vor der Abreise eine reisemedizinische Beratung. Impfungen mit mehreren Dosen (Hepatitis B, Tollwut) sollten Sie 6–8 Wochen vorher beginnen, Impfungen mit einer Dosis (Typhus, Hepatitis A) 4–6 Wochen vorher und die Gelbfieberimpfung mindestens 10 Tage vor der Reise durchführen lassen (das Zertifikat ist erst 10 Tage nach der Impfung gültig). Wenn Ihre Reise früher stattfindet, informieren Sie Ihre reisemedizinische Fachperson umgehend — möglicherweise kann der Impfplan beschleunigt werden.
Ist eine Reiseversicherung für eine Safari in Kenia notwendig?
Ja, eine umfassende Reiseversicherung ist unerlässlich. Die medizinische Versorgung in Nairobi ist gut, in abgelegenen Safarigebieten jedoch eingeschränkt. Ihre Police sollte Notfallbehandlungen, medizinische Evakuierungen in ein grösseres Zentrum und Rückführungen abdecken. Bestätigen Sie, dass Ihre Versicherung Ansprüche im Zusammenhang mit Gelbfieber und Malaria übernimmt und die von Ihnen geplanten medizinischen Einrichtungen anerkennt. Eine medizinische Evakuierung aus einem abgelegenen Gebiet kann £3,000–10,000+ kosten.
Kann man in Kenia Leitungswasser trinken?
Nein, Leitungswasser in Kenia ist für die meisten internationalen Reisenden nicht sicher. Trinken Sie nur Wasser aus Flaschen, das Sie in seriösen Geschäften gekauft haben, verwenden Sie zum Zähneputzen Wasser aus Flaschen und verzichten Sie auf Eis, sofern es nicht aus Wasser aus Flaschen hergestellt wurde. Verwenden Sie in abgelegenen Gebieten Wasserreinigungstabletten oder einen tragbaren Filter, wenn kein Wasser aus Flaschen verfügbar ist. Heisser Tee und Kaffee sind in der Regel unbedenklich.
Sind COVID-19-Impfungen für die Einreise nach Kenia im Jahr 2026 erforderlich?
Nein, Kenia verlangt seit 2026 für die Einreise keinen Nachweis einer COVID-19-Impfung und keinen COVID-19-Test vor der Abreise mehr. Wenn Sie jedoch mit grippeähnlichen Symptomen ankommen, müssen Sie möglicherweise auf eigene Kosten einen COVID-19-Antigentest machen. Reisenden wird empfohlen, ihre Auffrischungsimpfungen aktuell zu halten, insbesondere wenn sie über 60 Jahre alt oder immungeschwächt sind.
Welche Gesundheitsdokumente sollte ich auf einer Reise nach Kenia mitführen?
Führen Sie Ihr International Certificate of Vaccination or Prophylaxis (ICVP / gelber Impfpass) zusammen mit Ihrem Reisepass, Kopien der Rezepte für Malariamedikamente und andere Arzneimittel, eine medizinische Zusammenfassung Ihrer Hausarztpraxis (auf Englisch) mit Angaben zu Ihrer Krankengeschichte und Allergien sowie Ihren Impfpass mit. Diese Unterlagen sind wichtig, falls Sie in Kenia medizinische Hilfe benötigen oder Medikamente nachkaufen müssen.
Dürfen Schwangere gegen Gelbfieber und andere reisebedingte Krankheiten geimpft werden?
Eine Gelbfieberimpfung wird Schwangeren grundsätzlich nicht empfohlen, ausser während eines Ausbruchs bei hohem Infektionsrisiko — wenden Sie sich vor der Abreise an eine reisemedizinische Fachperson. Die meisten anderen Reiseimpfungen (Typhus, Hepatitis A, Meningokokken) sind während der Schwangerschaft unbedenklich, Lebendimpfstoffe (MMR, Varizellen) sollten jedoch vermieden werden. Besprechen Sie Ihre Schwangerschaft und Reisepläne rechtzeitig mit Ihrer Hausärztin, Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hebamme, um Risiken und Nutzen abzuwägen.
Welche medizinische Notrufnummer gilt in Kenia?
Wählen Sie bei einem medizinischen Notfall 999 und bitten Sie um einen Krankenwagen. Kontaktieren Sie umgehend Ihre Reiseversicherung und informieren Sie sie über die Situation. Bei nicht dringenden Beschwerden können Sie eine Privatklinik in Nairobi oder ein Spital in der nächstgelegenen Stadt aufsuchen. Nairobi verfügt über mehrere hochwertige Privatspitäler (The Nairobi Hospital, Aga Khan University Hospital, MP Shah Hospital) mit englischsprachigem Personal.
V2Ui.sources
- Incoming Travellers | Ministry of Health Kenya(official)
- Kenya - Traveler view | Travelers' Health | CDC(official)
- Travel Vaccines and Advice for Kenya | Passport Health
- Country - Kenya – HealthyTravel (Swiss Expert Committee for Travel Medicine)
- Yellow Fever Vaccine and Malaria Prevention Information by Country | CDC(official)
- Kenya Health & Vaccinations - Chalo Africa
- Yellow Fever Vaccination Requirements Country List 2020 | WHO(official)
- Entry requirements - Kenya travel advice - GOV.UK(official)
- NaTHNaC - Kenya
- Health - Kenya travel advice - GOV.UK(official)
- Travel Vaccination Requirements & Prices in Kenya (2026) | CA Medlynks
- Yellow Fever in Kenya | Travel Doctor Network
- Travel Health Guide: Kenya — Malaria Pills, Vaccines & What to Know Before You Go | Wandr Health Blog
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