Impfungen und Gesundheitsbestimmungen für Madagaskar 2026: kanadische Staatsbürger
Kanadische Reisende nach Madagaskar benötigen ein Gelbfieberzertifikat nur, wenn sie aus Ländern mit Gelbfieberrisiko einreisen oder diese durchqueren. Malariaprophylaxe sowie Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus werden für alle Regionen außer Antananarivo dringend empfohlen.

Schnelle Antwort: Für Kanadier erforderliche und empfohlene Impfungen
Erforderlich: Ein Gelbfieberzertifikat, wenn Sie aus einem Land mit Übertragungsrisiko für Gelbfieber einreisen oder länger als 12 Stunden durch ein solches Land gereist sind (dazu gehören die meisten afrikanischen Länder).
Für alle Reisenden empfohlen: Hepatitis A, Typhus, routinemäßige Auffrischungsimpfungen (Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Polio, Masern/Mumps/Röteln) sowie Malariaprophylaxe.
Je nach Reiseverlauf und Aktivitäten erwägen: Tollwut, Hepatitis B, Chikungunya, Influenza, COVID-19.
Hinweis: Gelbfieber kommt in Madagaskar nicht natürlich vor. Das Zertifikat ist jedoch als Einreisekontrolle für Reisende aus endemischen Regionen vorgeschrieben.
Gelbfieberzertifikat: Einreisebestimmungen für kanadische Reisende
Kanada gilt nicht als Gelbfieberrisikoland. Wenn Sie also direkt von Kanada nach Madagaskar reisen, benötigen Sie kein Gelbfieberzertifikat. Wenn Ihre Reiseroute jedoch einen Aufenthalt oder Transit von mehr als 12 Stunden in einem Gelbfieberrisikoland umfasst (z. B. Kenya, Tanzania, Uganda oder andere afrikanische Staaten), müssen Sie vor der Einreise nach Madagaskar ein Gelbfieberimpfzertifikat erwerben.
Gültigkeit des Zertifikats: Seit dem 11. Juli 2016 sind Gelbfieberimpfzertifikate lebenslang gültig. Auffrischungsimpfungen sind nicht mehr erforderlich, und Madagaskar darf ein Zertifikat nicht aufgrund seines Alters ablehnen.
So erhalten Sie ein Zertifikat: Nur eine autorisierte reisemedizinische Impfklinik darf ein International Certificate of Vaccination or Prophylaxis (ICVP, auch "yellow card" genannt) ausstellen. Der Impfstoff muss mindestens 10 Tage vor der Reise verabreicht werden, damit er wirksam ist. Wenden Sie sich in Kanada an eine reisemedizinische Klinik oder Ihre regionale Gesundheitsbehörde, um ausgewiesene Gelbfieberimpfstellen zu finden.
Medizinische Ausnahmegenehmigung: Wenn eine Gelbfieberimpfung aus medizinischen Gründen kontraindiziert ist, kann Ihr Arzt eine medizinische Ausnahmebescheinigung ausstellen. Beachten Sie jedoch, dass Grenzbehörden solche Bescheinigungen möglicherweise nicht anerkennen. In Gebieten mit Gelbfieberrisiko müssen Sie tagsüber besonders konsequent Mückenstiche vermeiden.
Empfohlene Impfungen: Zeitpunkt und Details
Beginnen Sie 4–6 Wochen vor der Abreise mit einer reisemedizinischen Beratung bei einem kanadischen Spezialisten. So bleibt genügend Zeit für Mehrfachimpfungen und für die Einschätzung Ihres persönlichen Risikos anhand Ihrer konkreten Reiseroute, Aktivitäten und Ihres Gesundheitszustands.
Hepatitis A
Für die meisten Reisenden nach Madagaskar empfohlen. Hepatitis A wird durch verunreinigte Lebensmittel und Wasser übertragen. Eine Impfserie mit zwei Dosen bietet langfristigen Schutz. Der Impfstoff zur Injektion erfordert zwei Dosen (0 und 6–12 Monate); der orale Impfstoff erfordert drei Dosen und muss gekühlt aufbewahrt werden.
Typhus
Empfohlen, insbesondere wenn Sie bei Freunden oder Verwandten übernachten, kleinere Städte besuchen oder in ländliche Gebiete reisen möchten. Typhus wird durch verunreinigte Lebensmittel und Wasser übertragen. Es gibt zwei Impfstoffformen: einen inaktivierten Impfstoff zur Injektion (wirkt 2–3 Jahre) oder einen oralen Impfstoff (wirkt 5 Jahre, setzt jedoch voraus, dass Sie Tabletten schlucken können und die Dosen gekühlt aufbewahren).
Routineimpfungen (Auffrischungen)
Stellen Sie vor jeder internationalen Reise sicher, dass Ihre Routineimpfungen aktuell sind:
- Diphtherie, Tetanus und Pertussis (Tdap): Eine Auffrischungsimpfung, wenn Ihre letzte Dosis mehr als 10 Jahre zurückliegt.
- Polio (IPV): Eine einmalige Auffrischungsimpfung für Erwachsene wird empfohlen, wenn Sie zuvor noch keine Reiseimpfung erhalten haben. In Madagaskar gibt es zwar keine aktive Polioübertragung, das Land ist jedoch anfällig für Ausbrüche.
- Masern, Mumps, Röteln (MMR): Zwei Dosen sind erforderlich, wenn Sie 1970 oder später geboren wurden und kein dokumentierter Immunschutz vorliegt.
- COVID-19: Alle dafür infrage kommenden Reisenden sollten über einen aktuellen COVID-19-Impfschutz verfügen.
Tollwut
Erwägen Sie eine Tollwutimpfung, wenn Sie längere Aufenthalte (mehr als 30 Tage) planen, Aktivitäten mit Tierkontakt unternehmen werden (Wildtierforschung, Abenteuersport) oder sich in abgelegenen Gebieten mit eingeschränktem Zugang zu medizinischer Versorgung aufhalten. Tollwut wird durch den Speichel infizierter Tiere übertragen und verläuft nach dem Auftreten von Symptomen fast immer tödlich. Eine Postexpositionsprophylaxe (PEP) ist verfügbar, erfordert jedoch schnellen Zugang zu medizinischen Einrichtungen.
Hepatitis B
Für Reisende in die meisten Regionen empfohlen, insbesondere wenn Kontakt mit Blut oder Körperflüssigkeiten möglich ist, längere Aufenthalte geplant sind oder medizinische bzw. zahnmedizinische Eingriffe vorgesehen sind.
Chikungunya
Seit 2016 wurden nur wenige Fälle gemeldet, und die CDC empfiehlt eine Chikungunya-Impfung im Allgemeinen nicht. Besprechen Sie dies dennoch mit Ihrem reisemedizinischen Ansprechpartner, wenn Sie sich in ländlichen Gebieten mit hoher Mückenbelastung aufhalten werden.
Influenza- und Pneumokokkenimpfungen
Für alle dafür infrage kommenden Reisenden empfohlen, insbesondere für Personen über 65 oder mit chronischen Erkrankungen.
Malaria: Risiko, Prophylaxe und Vorbeugung
Malaria tritt in Madagaskar ganzjährig in allen Regionen außer Antananarivo auf. Die Hauptstadt liegt in großer Höhe und weist nur ein minimales Risiko auf. Malaria wird durch Mücken übertragen und kann unbehandelt schwere Erkrankungen oder den Tod verursachen. Symptome treten typischerweise 7–30 Tage nach der Infektion auf, können sich jedoch bis zu ein Jahr später entwickeln.
Malariarisiko nach Region
- Hohes Risiko: Alle Küstenregionen, Tieflandgebiete und das ländliche Madagaskar außerhalb von Antananarivo.
- Geringes/minimales Risiko: Antananarivo (Hauptstadt im Hochland).
- Ganzjähriges Risiko: Die Malariaübertragung findet das ganze Jahr über statt; es gibt keine "sichere" Jahreszeit.
Malariaprophylaxe
Malariaparasiten in Madagaskar sind gegen Chloroquin resistent. Eine auf Chloroquin basierende Prophylaxe ist daher nicht wirksam. Ihr reisemedizinischer Ansprechpartner empfiehlt abhängig von Ihrer Krankengeschichte, Arzneimittelallergien und Reiseroute eine der folgenden Optionen:
- Atovaquon/Proguanil (Malarone): 1–2 Tage vor der Reise beginnen, während des Aufenthalts täglich einnehmen und nach Verlassen des Malariarisikogebiets weitere 7 Tage fortsetzen.
- Doxycyclin: 1–2 Tage vor der Reise beginnen, täglich einnehmen und nach der Abreise 28 Tage lang fortsetzen. Nicht für Schwangere oder Kinder unter 8 Jahren geeignet.
- Mefloquin: 2–3 Wochen vor der Reise beginnen, wöchentlich einnehmen und nach der Abreise 4 Wochen lang fortsetzen. Kann neuropsychiatrische Nebenwirkungen verursachen; besprechen Sie die Eignung mit Ihrem Arzt.
- Tafenoquin (Arakoda): Eine neuere Option; besprechen Sie Verfügbarkeit und Eignung mit Ihrem reisemedizinischen Ansprechpartner.
Lassen Sie sich von einem reisemedizinischen Spezialisten beraten, um anhand Ihrer persönlichen Krankengeschichte, Begleitmedikation und Reisedauer das geeignete Malariamittel zu bestimmen.
Schutz vor Mückenstichen
Malaria übertragende Mücken stechen in der Morgen- und Abenddämmerung, können aber jederzeit stechen. Kombinieren Sie die medikamentöse Prophylaxe mit physischem und chemischem Mückenschutz:
- Schlafen Sie unter einem mit Insektizid behandelten Moskitonetz.
- Tragen Sie langärmlige Oberteile und lange Hosen, besonders in der Morgen- und Abenddämmerung.
- Verwenden Sie auf unbedeckter Haut von der EPA zugelassene Insektenschutzmittel mit DEET (20–30 %), Picaridin, IR3535, Zitroneneukalyptusöl (OLE), Para-Menthan-3,8-Diol (PMD) oder 2-Undecanon.
- Behandeln Sie Kleidung und Ausrüstung mit 0,5 % Permethrin. Mit Permethrin behandelte Kleidung bleibt auch nach mehreren Wäschen wirksam.
Gesundheitsdokumente und Reiseversicherung
Bewahren Sie Folgendes bei Ihrem Reisepass auf:
- Ihr International Certificate of Vaccination or Prophylaxis (ICVP/Impfpass), falls erforderlich.
- Eine Kopie Ihres Impfnachweises von Ihrer kanadischen Reiseklinik.
- Medizinische Ausnahmebescheinigungen, falls bei Ihnen Impfkontraindikationen bestehen.
Reiseversicherung: Eine umfassende Auslandskrankenversicherung mit Deckung für medizinische Evakuierungen wird dringend empfohlen. Außerhalb von Antananarivo ist die medizinische Versorgung eingeschränkt; bei schweren Erkrankungen kann eine Evakuierung per Flugzeug nach South Africa oder Mauritius erforderlich sein.
Medikamente, Rezepte und Packliste
Verschreibungspflichtige Medikamente: Nehmen Sie Malariamedikamente in den originalen, beschrifteten Behältern mit. Führen Sie ein Schreiben Ihres Arztes mit, das Medikament, Erkrankung und medizinische Notwendigkeit beschreibt. Stellen Sie vor der Abreise sicher, dass alle Medikamente in Kanada und Madagaskar legal sind.
Rezeptfreie Medikamente, die Sie einpacken sollten:
- Medikamente gegen Durchfall (Loperamid oder Wismutsubsalicylat).
- Antihistaminikum und Hydrocortisoncreme gegen Insektenstiche und Hautausschläge.
- Antazidum und Medikamente gegen Übelkeit.
- Paracetamol oder Ibuprofen gegen Schmerzen und Fieber.
- Antibiotische Salbe und sterile Wundverbände.
- Sonnencreme (LSF 30+) und Lippenbalsam mit LSF.
Vorsichtsmaßnahmen bei Lebensmitteln und Wasser: Trinken Sie ausschließlich Wasser aus Flaschen, abgekochtes oder behandeltes Wasser. Vermeiden Sie Eis, nicht pasteurisierte Milchprodukte, rohes oder nicht durchgegartes Fleisch und Meeresfrüchte, rohes Gemüse sowie Obst, das Sie nicht selbst geschält haben. Diese Maßnahmen verringern das Risiko von Reisedurchfall, Hepatitis A, Typhus und anderen durch Lebensmittel übertragenen Krankheiten.
Gesundheitseinrichtungen und Notfallversorgung in Madagaskar
Außerhalb von Antananarivo ist die medizinische Versorgung eingeschränkt. Private Kliniken in der Hauptstadt bieten bessere Standards als öffentliche Krankenhäuser, bei schweren Notfällen kann jedoch eine Evakuierung erforderlich sein.
Vor der Reise:
- Informieren Sie sich über seriöse private Kliniken oder Krankenhäuser in Antananarivo und den Städten an Ihrem Reiseziel.
- Vergewissern Sie sich, dass Ihre Reiseversicherung eine medizinische Notfallevakuierung abdeckt.
- Registrieren Sie sich beim Canadian Emergency Alert Service (CEAS), damit Kanada Sie im Notfall kontaktieren kann.
- Besorgen Sie sich die Kontaktdaten der kanadischen Botschaft oder des Konsulats in Madagaskar.
Wenn Sie erkranken: Suchen Sie nach Möglichkeit eine private Klinik in Antananarivo auf. Bei schweren Erkrankungen organisieren Sie über Ihre Reiseversicherung eine Evakuierung nach South Africa oder Mauritius. Stellen Sie sich darauf ein, medizinische Leistungen zunächst selbst zu bezahlen; die Erstattung erfolgt später über die Versicherung.
Gesundheitshinweise und Ausbrüche
Prüfen Sie vor der Abreise die offiziellen Reisehinweise Kanadas für Madagaskar auf aktuelle Gesundheitswarnungen. Zu den jüngsten reisemedizinischen Hinweisen gehörten Masern und Mpox. Besprechen Sie aktuelle Ausbrüche mit Ihrem reisemedizinischen Ansprechpartner.
Planung Ihrer Madagaskar-Reise: Gesundheit und Visabestimmungen
Nachdem Sie Ihre Impfungen abgeschlossen und Ihr Gelbfieberzertifikat (falls erforderlich) erhalten haben, stellen Sie sicher, dass Ihr Reisepass mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist. Kanadische Staatsbürger können bei der Ankunft am Flughafen von Antananarivo ein 30- oder 60-Tage-Touristenvisum erhalten oder es vorab online beantragen. Wenn Sie eine Safari und einen Strandurlaub planen, bietet eine 10-tägige Reiseroute genügend Zeit, Madagaskars einzigartige Tierwelt zu entdecken und gleichzeitig die Gesundheitsvorsorge zu beachten.
Häufig gestellte Fragen
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Häufig gestellte Fragen
Benötigen kanadische Staatsbürger für die Einreise nach Madagaskar eine Gelbfieberimpfung?
Nur wenn Sie aus einem Land mit Übertragungsrisiko für Gelbfieber einreisen oder länger als 12 Stunden durch ein solches Land gereist sind. Da Kanada kein Gelbfieberrisikoland ist, ist bei einer direkten Reise von Kanada kein Zertifikat erforderlich. Wenn Ihre Reiseroute jedoch einen Aufenthalt in einem afrikanischen Land mit Gelbfieberrisiko umfasst, müssen Sie vor der Einreise nach Madagaskar ein Gelbfieberzertifikat erwerben.
Wie lange vor der Reise sollte ich mich für Madagaskar impfen lassen?
Beginnen Sie 4–6 Wochen vor der Abreise mit der reisemedizinischen Beratung. So bleibt genügend Zeit, Mehrfachimpfungen (Hepatitis A, Typhus) planmäßig zu verabreichen und die Wirksamkeit der Gelbfieberimpfung abzuwarten (mindestens 10 Tage vor der Reise).
Besteht in Madagaskar Malariarisiko? Benötige ich Malariamedikamente?
Ja, Malaria tritt ganzjährig in allen Regionen außer Antananarivo auf. Für alle Reisenden in Malariarisikogebiete wird eine Malariaprophylaxe dringend empfohlen. Besprechen Sie mit Ihrem reisemedizinischen Ansprechpartner, welches Malariamittel für Ihre Reise am besten geeignet ist, da die Malariaparasiten in Madagaskar gegen Chloroquin resistent sind.
Welche Impfungen werden für eine Reise nach Madagaskar empfohlen?
Empfohlen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, routinemäßige Auffrischungsimpfungen (Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Polio, Masern/Mumps/Röteln) sowie COVID-19. Je nach Reiseroute, Aktivitäten und Aufenthaltsdauer sollten Sie Impfungen gegen Tollwut, Hepatitis B, Chikungunya und Influenza erwägen.
Wie lange ist ein Gelbfieberimpfzertifikat gültig?
Seit dem 11. Juli 2016 sind Gelbfieberimpfzertifikate lebenslang für die geimpfte Person gültig. Auffrischungsimpfungen sind nicht mehr erforderlich, und Madagaskar darf ein Zertifikat nicht aufgrund des Zeitraums seit der Impfung ablehnen.
Kann ich am Flughafen in Madagaskar ein Gelbfieberzertifikat erhalten?
Nein. Gelbfieberzertifikate müssen vor der Reise bei einer autorisierten reisemedizinischen Impfklinik in Kanada erworben werden. Nur eine zertifizierte Klinik darf ein International Certificate of Vaccination or Prophylaxis (ICVP) ausstellen. Der Impfstoff muss mindestens 10 Tage vor der Reise verabreicht werden, damit er wirksam ist.
Was soll ich tun, wenn eine Gelbfieberimpfung bei mir medizinisch kontraindiziert ist?
Wenn eine Gelbfieberimpfung aus medizinischen Gründen kontraindiziert ist, kann Ihr Arzt eine medizinische Ausnahmebescheinigung ausstellen. Beachten Sie jedoch, dass die Grenzbehörden Madagaskars solche Bescheinigungen möglicherweise nicht anerkennen. Wenn Sie durch Gebiete mit Gelbfieberrisiko reisen, müssen Sie tagsüber besonders konsequent Maßnahmen gegen Mückenstiche ergreifen.
Welche Malariamedikamente werden für Madagaskar empfohlen?
Atovaquon/Proguanil (Malarone), Doxycyclin, Mefloquin und Tafenoquin (Arakoda) sind empfohlene Optionen. Ihr reisemedizinischer Ansprechpartner entscheidet anhand Ihrer Krankengeschichte, Arzneimittelallergien, einer möglichen Schwangerschaft und der Reisedauer, welches Mittel am besten geeignet ist. Chloroquin ist in Madagaskar aufgrund der Parasitenresistenz nicht wirksam.
Ist eine Reise während der Regenzeit (November–März) nach Madagaskar sicher?
Die Regenzeit bringt eine größere Mückenpopulation mit sich, wodurch das Risiko für Malaria und Dengue steigt. Wenn Sie in diesem Zeitraum reisen, halten Sie sich strikt an die Malariaprophylaxe und Maßnahmen gegen Mückenstiche. Die Malariaübertragung findet in Madagaskar ganzjährig statt, daher wird unabhängig von der Jahreszeit eine medikamentöse Prophylaxe empfohlen.
Was soll ich tun, wenn ich nach meiner Rückkehr nach Kanada Fieber bekomme?
Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe und informieren Sie Ihren Arzt darüber, dass Sie vor Kurzem in Madagaskar waren. Malariasymptome können Wochen oder sogar Monate nach der Infektion auftreten. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, da Malaria lebensbedrohlich werden kann. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, welche Malariamedikamente Sie eingenommen haben und welche Symptome aufgetreten sind.
Benötige ich eine Reiseversicherung für Madagaskar?
Ja, eine umfassende Auslandskrankenversicherung mit Deckung für medizinische Notfallevakuierungen wird dringend empfohlen. Außerhalb von Antananarivo ist die medizinische Versorgung eingeschränkt, und bei schweren Erkrankungen kann eine Evakuierung per Flugzeug nach South Africa oder Mauritius erforderlich sein, was ohne Versicherung extrem teuer werden kann.
Kann ich in Madagaskar Leitungswasser trinken?
Nein. Trinken Sie ausschließlich Wasser aus Flaschen, abgekochtes oder behandeltes Wasser. Vermeiden Sie Eis aus Leitungswasser, nicht pasteurisierte Milchprodukte und ungewaschenes rohes Gemüse. Diese Maßnahmen verringern das Risiko von Reisedurchfall, Hepatitis A, Typhus und anderen durch Lebensmittel übertragenen Krankheiten.
V2Ui.sources
- Madagascar - Traveler view | Travelers' Health | CDC(official)
- Travel advice and advisories for Madagascar | Government of Canada(official)
- Madagascar Travel Advisory | Travel.State.gov(official)
- Travel Vaccines and Advice for Madagascar | Passport Health Canada
- Yellow Fever Vaccine and Malaria Prevention Information, by Country | CDC(official)
- Madagascar Visa for Canadian Citizens 2026 | SafariFind
- Madagascar Safari & Beach Holiday: 10-Day Itinerary + Costs 2026 | SafariFind
- What Vaccinations Do I Need for Africa? | 2026 Guidelines
- NaTHNaC - Madagascar
- Yellow Fever in Madagascar | Travel Doctor Network
- World Learning Program Health Guidelines & Requirements: Madagascar
- Madagascar: vaccines and travel health advice | NIPH
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