Impfungen und Gesundheitsvorschriften für Madagaskar: US-Bürger 2026
Amerikanische Reisende benötigen bei einem Direktflug aus den USA nach Madagaskar keine Gelbfieberimpfung. Bei einem Transit von >12 Stunden durch Gelbfiebergebiete ist sie jedoch vorgeschrieben. Eine Malariaprophylaxe sowie Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus werden für alle Regionen außer Antananarivo dringend empfohlen.

Kurzantwort: Für US-Bürger vorgeschriebene vs. empfohlene Impfungen
| Impfung | Für die Einreise erforderlich? | Empfohlen? | Warum |
|---|---|---|---|
| Gelbfieber | Nur bei Transit von >12 Stunden durch Gelbfiebergebiete | Nicht wegen eines Gesundheitsrisikos (kein Virus in Madagaskar) | Nur Einreisevorschrift; die Krankheit kommt im Land nicht vor |
| Malariaprophylaxe | Nicht erforderlich; verschreibungspflichtig | Für alle Gebiete außer Antananarivo dringend empfohlen | Ganzjährig in allen Regionen außer der Hauptstadt verbreitet |
| Hepatitis A | Nein | Ja, für die meisten Reisenden | Über Lebensmittel und Wasser übertragen; hohes Risiko |
| Typhus | Nein | Ja, besonders in ländlichen und abgelegenen Gebieten | Über Lebensmittel und Wasser übertragen; mittleres Risiko |
| Standardimpfungen (MMR, Tdap, Polio) | Nein | Ja – Impfstatus aktuell halten | Masernausbrüche gemeldet; weltweiter Standard |
| Tollwut | Nein | Bei längeren Aufenthalten auf dem Land oder Tierkontakt erwägen | Bei Wildtieren verbreitet; Verzögerungen bei der Behandlung nach einer Exposition |
| Chikungunya | Nein | Bei Reisen in ländliche Gebiete erwägen | Seit Mitte 2025 aktive Ausbrüche bestätigt |
Zusammenfassung: Wenn Sie direkt aus den Vereinigten Staaten nach Madagaskar fliegen und keine Zwischenstopps in Gelbfiebergebieten einlegen, benötigen Sie für die Einreise keine Impfungen. Eine Malariaprophylaxe und aktuelle Standardimpfungen sind für fast alle Reisenden jedoch medizinisch unerlässlich.
Gelbfieber: Einreisebestimmungen für US-Reisende
Direkte Reise aus den Vereinigten Staaten
Bei einem Direktflug aus den USA nach Madagaskar benötigen Sie KEINE Gelbfieberimpfung. In Madagaskar wird das Gelbfiebervirus nicht übertragen – die Impfpflicht ist ausschließlich eine Einreisevorschrift und keine gesundheitliche Empfehlung.
Transit durch Gelbfiebergebiete
Wenn Ihre Reiseroute einen Aufenthalt oder Transit von mehr als 12 Stunden in einem Land mit Gelbfieber-Übertragungsrisiko umfasst, müssen Sie einen Nachweis über die Gelbfieberimpfung mitführen. Dies gilt auch dann, wenn Sie den Flughafen während des Transits nicht verlassen.
Häufige Situationen, in denen diese Vorschrift für US-Reisende greift:
- Zwischenstopp von >12 Stunden in Nairobi (Kenia), Addis Abeba (Äthiopien) oder Johannesburg (Südafrika)
- Safari durch mehrere Länder, einschließlich Tansania, Kenia oder Uganda
- Umstieg in São Paulo (Brasilien)
Wenn dies auf Sie zutrifft, lassen Sie sich mindestens 10 Tage vor der Ankunft in Madagaskar impfen und führen Sie Ihren Internationalen Impf- oder Prophylaxenachweis (ICVP – den „gelben Impfpass“) mit. Das Zertifikat ist inzwischen lebenslang gültig; Auffrischungen sind nicht mehr erforderlich.
Befreiung von der Impfpflicht
Wenn die Gelbfieberimpfung aus medizinischen Gründen kontraindiziert ist, kann Ihr Arzt eine Befreiungsbescheinigung ausstellen. Grenzbehörden müssen diese bei der Einreise jedoch möglicherweise nicht anerkennen. Lassen Sie sich daher vorab in einer reisemedizinischen Praxis beraten, bevor Sie sich darauf verlassen.
Empfohlene Impfungen: Zeitplan und Details
Vereinbaren Sie mindestens 2 Monate vor der Abreise einen reisemedizinischen Termin. So bleibt ausreichend Zeit für Impfserien mit mehreren Dosen und für die Besprechung Ihrer individuellen Reiseroute. Die CDC und die WHO empfehlen für Madagaskar Folgendes:
Hepatitis A (für die meisten Reisenden empfohlen)
- Risikostufe: Hoch für alle Reisenden
- Übertragung: Verunreinigte Lebensmittel und Wasser
- Impfschema: 2-Dosen-Serie (0 und 6–12 Monate); die erste Dosis bietet nach 2 Wochen Schutz
- Schutzdauer: Lebenslange Immunität nach vollständiger Impfserie
Typhus (empfohlen, besonders bei Reisen in ländliche Gebiete)
- Risikostufe: Für die meisten Reisenden mittel; höher in ländlichen Gebieten, kleineren Städten und abgelegenen Regionen
- Übertragung: Verunreinigte Lebensmittel und Wasser
- Impfoptionen: Injektion (1 Dosis, 2 Jahre wirksam) oder Schluckimpfung (4 Dosen innerhalb von 1 Woche, 5 Jahre wirksam)
- Zeitpunkt: Die Schluckimpfung muss gekühlt werden; nach Vorschrift einnehmen
Standardimpfungen (Impfstatus aktuell halten)
Vergewissern Sie sich vor der Reise nach Madagaskar, dass folgende Impfungen aktuell sind:
- MMR (Masern, Mumps, Röteln): In Madagaskar werden Masernausbrüche gemeldet. Stellen Sie sicher, dass Sie 2 Dosen erhalten haben oder ein Immunschutz bestätigt wurde.
- Tdap (Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten): Auffrischung empfohlen, wenn die letzte Dosis >10 Jahre zurückliegt
- Polio (IPV): Einmalige Auffrischung für Erwachsene, wenn Sie für Reisen noch keine erhalten haben
- COVID-19: Aktuelle Impfungen und Auffrischungen empfohlen
- Influenza: Ganzjähriges Risiko in Madagaskar; jährliche Impfung empfohlen
Hepatitis B (bei längerem Aufenthalt oder risikoreichen Aktivitäten erwägen)
- Risikostufe: In der lokalen Bevölkerung mäßig verbreitet
- Übertragung: Blut und Körperflüssigkeiten
- Impfschema: 3-Dosen-Serie über 6 Monate; sprechen Sie bei begrenzter Zeit mit Ihrer reisemedizinischen Praxis
Tollwut (bei bestimmten Reiserouten erwägen)
- Risikostufe: Bei Wildtieren verbreitet; für Reisende mit risikoreichen Aktivitäten empfohlen
- Wer sollte die Impfung erwägen: Höhlenforscher, Wildtierbetreuer, Tierärzte oder Personen mit längeren Aufenthalten auf dem Land bzw. ausgedehnten Aktivitäten im Freien
- Impfschema: 3 Dosen (Tag 0, 7, 21 oder 28); schafft nach einem Biss mehr Zeit für eine Postexpositionsprophylaxe
- Hinweis: Die Behandlung nach einer Exposition kann im ländlichen Madagaskar verzögert sein, wodurch eine Impfung vor der Reise besonders wertvoll ist
Chikungunya (neu auftretendes Risiko)
- Risikostufe: Seit Mitte 2025 aktive Ausbrüche in Mahajanga, Toamasina und Antsirabe bestätigt
- Übertragung: Durch Mücken
- Verfügbarkeit der Impfung: Besprechen Sie dies mit Ihrer reisemedizinischen Praxis; in den USA kann die Verfügbarkeit begrenzt sein
- Vorbeugung: Konsequenter Schutz vor Mückenstichen ist unerlässlich (siehe Abschnitt zur Malariaprävention weiter unten)
Malaria: Risiko, Prophylaxe und Vorbeugung
Risikogebiete in Madagaskar
Malaria kommt in Madagaskar ganzjährig in jeder Region AUSSER Antananarivo, der Hauptstadt, vor. Wenn Sie außerhalb der Hauptstadt unterwegs sind – etwa an Stränden, in Nationalparks oder ländlichen Gebieten –, benötigen Sie ein Malariamedikament.
Malariamedikamente: Optionen und Einnahmezeitpunkt
Die Malariaerreger in Madagaskar sind gegen Chloroquin resistent. Lassen Sie sich von einer reisemedizinischen Fachkraft beraten, um anhand Ihrer Krankengeschichte und Reiseroute die beste Option auszuwählen. Die CDC empfiehlt:
| Medikament | Einnahme | Dauer | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Atovaquon/Proguanil (Malarone) | Täglich mit Nahrung oder Milch | 1–2 Tage vor der Ankunft beginnen; 7 Tage nach der Ausreise fortsetzen | Weniger neuropsychiatrische Nebenwirkungen; kann leichte Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen |
| Doxycyclin | Täglich | 1–2 Tage vorher beginnen; 4 Wochen nach der Ausreise fortsetzen | Risiko für Lichtempfindlichkeit; mit einem vollen Glas Wasser einnehmen; Milchprodukte vermeiden |
| Mefloquin | Wöchentlich | 1–3 Wochen vorher beginnen; 4 Wochen danach fortsetzen | Neuropsychiatrische Nebenwirkungen möglich; nicht die erste Wahl |
| Tafenoquin | Einzeldosis oder wöchentlich | Zeitpunkt mit der behandelnden Fachkraft besprechen | Neuere Option; mit der reisemedizinischen Praxis besprechen |
Schutz vor Mückenstichen (entscheidend)
Malariamedikamente allein reichen nicht aus. Mücken übertragen Malaria von der Abend- bis zur Morgendämmerung. Wenden Sie täglich und nachts folgende Maßnahmen an:
- Insektenschutzmittel: DEET (20–30 %) auf unbedeckte Haut auftragen; nach dem Schwimmen oder Schwitzen erneut auftragen
- Kleidung: Lange Ärmel und lange Hosen, besonders in der Morgen- und Abenddämmerung
- Permethrin: Kleidung, Moskitonetze und Schlafausrüstung mit Permethrinspray (Permanone) behandeln
- Schlafen: Ein intaktes, mit Insektizid behandeltes Moskitonetz verwenden, wenn Ihre Unterkunft keine Klimaanlage oder Fliegengitter hat
- Unterkunft: Klimatisierte Zimmer oder Zimmer mit vergitterten Fenstern wählen
Weitere Gesundheitsrisiken und Vorbeugung
Pest (saisonales Risiko)
Die Pest ist in Madagaskar endemisch und nimmt saisonal von September bis April zu. Es gibt keine Impfung. Der Schutz beruht darauf, den Kontakt mit Nagetieren und Flohstiche zu vermeiden. Wenn Sie Fieber, Schüttelfrost oder geschwollene Lymphknoten entwickeln, suchen Sie sofort medizinische Hilfe und weisen Sie Ihren Arzt auf das Pestrisiko hin.
Reisedurchfall
Die Qualität von Wasser und sanitären Einrichtungen variiert in Madagaskar. Verringern Sie das Risiko durch:
- Ausschließlich Wasser aus Flaschen oder abgekochtes Wasser trinken
- Nur vollständig durchgegarte und heiß servierte Speisen essen
- Obst selbst schälen
- Rohe Meeresfrüchte und unter unhygienischen Bedingungen zubereitetes Streetfood vermeiden
- Gründliche Handhygiene mit Seife oder alkoholhaltigem Desinfektionsmittel
Fragen Sie Ihre reisemedizinische Praxis, ob Sie für eine Selbstbehandlung im Fall von Durchfall ein Antibiotikum (z. B. Azithromycin) mitnehmen sollten.
Gesundheitsdokumente und Reiseversicherung
Was Sie mitnehmen sollten
- Internationaler Impf- oder Prophylaxenachweis (ICVP): Erforderlich, wenn Sie gegen Gelbfieber geimpft wurden. Nehmen Sie den originalen gelben Impfpass mit, keine Fotokopie.
- Impfnachweise: Führen Sie eine Kopie Ihrer vollständigen Impfgeschichte mit, insbesondere der Standardimpfungen sowie der Hepatitis-A-/B-Impfungen.
- Nachweise für verschreibungspflichtige Medikamente: Nehmen Sie Malariarezepte in den originalen, mit Ihrem Namen beschrifteten Verpackungen mit.
- Attest des Arztes: Wenn Sie Spritzen, Antibiotika oder andere Medikamente mitführen, bitten Sie Ihren Arzt um ein Schreiben, das die medizinische Notwendigkeit erklärt.
Reisekrankenversicherung
Eine umfassende Reisekrankenversicherung ist unerlässlich. Außerhalb von Antananarivo sind die medizinischen Einrichtungen in Madagaskar nur begrenzt ausgestattet. Ihre Versicherung sollte Folgendes abdecken:
- Notfall-Evakuierung nach Südafrika oder Mauritius (bei schweren Erkrankungen häufig erforderlich)
- Medizinischen Rücktransport in die Vereinigten Staaten
- Kosten für Medikamente und Arztbesuche
- Vorbeugende Medikamente (manche Versicherer erstatten Impfungen)
Medikamente: Was Sie einpacken sollten
Verschreibungspflichtige Medikamente
- Nehmen Sie ausreichend Malariamedikamente für den gesamten Aufenthalt plus 1 zusätzliche Woche in den originalen, beschrifteten Verpackungen mit
- Packen Sie sie ins Handgepäck, falls sich das aufgegebene Gepäck verspätet
- Führen Sie eine Kopie Ihres Rezepts oder ein ärztliches Schreiben mit
Rezeptfreie Medikamente
Stellen Sie eine kleine Reiseapotheke mit Produkten zusammen, die in Madagaskar nicht erhältlich oder teuer sein können:
- Mittel gegen Durchfall (Loperamid/Imodium)
- Antazidum und Mittel gegen Übelkeit
- Schmerzmittel (Ibuprofen, Paracetamol)
- Antihistaminikum (bei Allergien und Insektenstichen)
- Antibiotische Salbe und Blasenpflaster
- Sonnencreme (LSF 30+) und Insektenschutzmittel
- Brille oder Kontaktlinsen samt Zubehör
Medizinische Einrichtungen und Notfallversorgung in Madagaskar
In Antananarivo
Die Hauptstadt verfügt über private Kliniken und Krankenhäuser mit englischsprachigem Personal und einem angemessenen Versorgungsstandard. Im Vergleich zu den Vereinigten Staaten sind die Einrichtungen begrenzt, für alltägliche Beschwerden jedoch ausreichend.
Außerhalb von Antananarivo
Die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten, Strandorten und Nationalparks ist stark eingeschränkt. Apotheken führen möglicherweise grundlegende Medikamente, deren Qualität jedoch uneinheitlich sein kann. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen kann eine Evakuierung in die Hauptstadt oder ins Ausland erforderlich sein. Deshalb sind Impfungen vor der Reise und vorbeugende Maßnahmen so wichtig.
Was tun bei einem medizinischen Notfall?
- Sofort das Hotel oder den Reiseveranstalter kontaktieren
- Die Notfallnummer Ihrer Reiseversicherung für Anweisungen anrufen
- Wenn möglich, eine private Klinik in Antananarivo aufsuchen
- Bei lebensbedrohlichen Notfällen eine Evakuierung nach Südafrika (Johannesburg) oder Mauritius organisieren
Ihre Madagaskar-Reise planen: Einbindung in die Reiseroute
Impfungen und Gesundheitsvorsorge sollten Bestandteil Ihrer gesamten Reiseplanung sein. Wenn Sie eine Madagaskar-Safari vorbereiten, vereinbaren Sie den Termin für die reisemedizinische Beratung frühzeitig – idealerweise 2 Monate vor der Abreise. So haben die Impfungen Zeit, ihre Wirkung zu entfalten, und die Malariamedikation kann bei Bedarf angepasst werden.
Wenn Sie Madagaskar mit anderen afrikanischen Ländern (z. B. Kenia, Tansania oder Südafrika) verbinden, können sich die Gelbfieber- und Malariabestimmungen unterscheiden. Besprechen Sie Ihre vollständige Reiseroute mit einer reisemedizinischen Praxis, um Impflücken zu vermeiden. Für Vergleiche der Gesundheitsvorschriften verschiedener Safariziele konsultieren Sie die offiziellen CDC- und WHO-Informationen für jedes Land.
Berücksichtigen Sie die Gesundheitskosten bei der Budgetplanung für Ihre Madagaskar-Safari. Impfungen und Malariamedikamente können je nach benötigten Impfungen und den Gebühren Ihrer Praxis $300–$800 kosten. Eine Reisekrankenversicherung kostet für eine 10-tägige Reise zusätzlich $100–$300. Diese Ausgaben sind eine unverzichtbare Investition in Ihre Sicherheit.
Überprüfung und nächste Schritte
Zuletzt geprüft im Juli 2026 – bestätigen Sie die Angaben vor der Reise immer anhand offizieller Quellen.
Bevor Sie Ihre Madagaskar-Safari oder Ihren Strandurlaub buchen, sollten Sie folgende Schritte unternehmen:
- Termin für eine reisemedizinische Beratung vereinbaren: Besuchen Sie mindestens 2 Monate vor der Abreise eine reisemedizinische Praxis oder Ihren Arzt. Bringen Sie Ihre vollständige Reiseroute mit (Länder, Regionen, Aktivitäten, Aufenthaltsdauer).
- Gelbfieberbestimmungen bestätigen: Wenn Ihr Flug einen Zwischenstopp in einem Gelbfiebergebiet enthält, klären Sie die Transitdauer mit der Fluggesellschaft. Bei >12 Stunden lassen Sie sich impfen und stellen Sie Ihren ICVP aus.
- Rezepte für Malariamedikamente besorgen: Lassen Sie sich mindestens 4 Wochen vor der Abreise ein Rezept ausstellen, damit Sie die Einnahme planmäßig beginnen können.
- Umfassende Reisekrankenversicherung abschließen: Vergewissern Sie sich, dass Notfallevakuierung und medizinischer Rücktransport abgedeckt sind.
- Dokumente mitführen: Bewahren Sie Impfnachweise, Rezepte, ärztliche Bescheinigungen und Versicherungsdaten sowohl im Handgepäck als auch im aufgegebenen Gepäck auf.
- Lesen Sie diesen Artikel unmittelbar vor der Abreise noch einmal und bestätigen Sie alle Anforderungen bei der CDC und Ihrer reisemedizinischen Praxis.
Madagaskar zählt zu den medizinisch anspruchsvollsten Safarizielen der Welt. Mit der richtigen Vorbereitung – Impfungen, Malariaprophylaxe, Reiseversicherung und vorbeugenden Maßnahmen – können Sie jedoch sicher reisen und sich auf die einzigartige Tierwelt und Landschaften konzentrieren, die Madagaskar unvergesslich machen.
Häufig gestellte Fragen
Benötigen US-Bürger eine Gelbfieberimpfung für die Einreise nach Madagaskar?
Nur wenn Sie aus einem Land mit Gelbfieber-Übertragungsrisiko einreisen oder dort länger als 12 Stunden im Transit waren. Wenn Sie direkt aus den Vereinigten Staaten nach Madagaskar fliegen und keine Zwischenstopps in Gelbfiebergebieten einlegen, benötigen Sie die Impfung für die Einreise nicht. Zum Schutz vor einer Erkrankung in Madagaskar wird sie ebenfalls nicht empfohlen, da das Virus im Land nicht vorkommt.
Was passiert, wenn mein Flug einen Zwischenstopp in einem Gelbfiebergebiet hat?
Wenn Ihr Zwischenstopp länger als 12 Stunden dauert und im betreffenden Land Gelbfieber übertragen wird (z. B. in Kenia, Äthiopien oder Brasilien), müssen Sie für die Einreise nach Madagaskar einen Gelbfieber-Impfnachweis mitführen. Lassen Sie sich mindestens 10 Tage vor der Ankunft impfen und bringen Sie Ihren Internationalen Impf- oder Prophylaxenachweis (gelben Impfpass) mit. Bei Transits von 12 Stunden oder weniger ist keine Impfung erforderlich.
Besteht in Madagaskar Malariarisiko und muss ich Malariamedikamente einnehmen?
Ja, Malaria kommt in Madagaskar ganzjährig in allen Regionen außer Antananarivo vor. Wenn Sie außerhalb der Hauptstadt unterwegs sind – etwa an Stränden, in Nationalparks oder ländlichen Gebieten –, müssen Sie ein von Ihrem Arzt verschriebenes Malariamedikament einnehmen. Beginnen Sie je nach Präparat 1–2 Tage vor der Ankunft und setzen Sie die Einnahme 7 Tage bis 4 Wochen nach der Abreise fort. Kombinieren Sie die Medikamente mit konsequentem Schutz vor Mückenstichen.
Welches Malariamedikament eignet sich am besten für Madagaskar?
Es gibt keine einzelne „beste“ Option – Ihre reisemedizinische Fachkraft empfiehlt ein Präparat auf Grundlage Ihrer Krankengeschichte, Reisedauer und Verträglichkeit möglicher Nebenwirkungen. Häufig eingesetzt werden Atovaquon/Proguanil (Malarone), Doxycyclin und Tafenoquin. Die Malariaerreger in Madagaskar sind gegen Chloroquin resistent, daher kommt Chloroquin nicht infrage. Besprechen Sie alle Möglichkeiten mindestens 4 Wochen vor der Abreise mit Ihrem Arzt.
Welche Standardimpfungen sollte ich vor einer Reise nach Madagaskar haben?
Stellen Sie sicher, dass Ihre Impfungen gegen MMR (Masern, Mumps, Röteln), Tdap (Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten), Polio (IPV) und COVID-19 aktuell sind. In Madagaskar treten Masernausbrüche auf. Vergewissern Sie sich daher, dass Sie 2 MMR-Dosen erhalten haben oder immun sind. Wenn Sie noch keine Polio-Auffrischung für Reisen erhalten haben, sollten Sie dies nachholen.
Wird eine Hepatitis-A-Impfung für Madagaskar empfohlen?
Ja, die Hepatitis-A-Impfung wird den meisten Reisenden nach Madagaskar empfohlen. Das Virus wird über verunreinigte Lebensmittel und Wasser übertragen. Die Impfung erfolgt als 2-Dosen-Serie (0 und 6–12 Monate); die erste Dosis bietet nach 2 Wochen Schutz. Wenn Sie nur wenig Zeit haben, besprechen Sie einen beschleunigten Impfplan mit Ihrer reisemedizinischen Praxis.
Sollte ich mich gegen Typhus impfen lassen?
Eine Typhusimpfung wird empfohlen, insbesondere wenn Sie kleinere Städte, Dörfer oder ländliche Gebiete abseits der wichtigsten Touristenrouten besuchen. Die Krankheit wird über verunreinigte Lebensmittel und Wasser übertragen. Sie können zwischen einer Injektionsimpfung (1 Dosis, 2 Jahre wirksam) und einer Schluckimpfung (4 Dosen innerhalb von 1 Woche, 5 Jahre wirksam) wählen. Besprechen Sie mit Ihrer reisemedizinischen Praxis, welche Option zu Ihrer Reiseroute passt.
Benötige ich eine Tollwutimpfung für Madagaskar?
Eine Tollwutimpfung ist nicht vorgeschrieben, wird aber empfohlen, wenn Sie längere Aufenthalte auf dem Land, Aktivitäten im Freien oder Kontakt mit Tieren (einschließlich Fledermäusen, Hunden oder Wildtieren) planen. Eine Impfung vor der möglichen Exposition ist wertvoll, da die Behandlung nach einem Kontakt in abgelegenen Gebieten verzögert sein kann. Besprechen Sie Ihre konkreten Aktivitäten mit Ihrer reisemedizinischen Praxis.
Wie hoch ist das Chikungunya-Risiko in Madagaskar?
Chikungunya ist ein durch Mücken übertragenes Virus. Seit Mitte 2025 wurden aktive Ausbrüche in Mahajanga, Toamasina und Antsirabe bestätigt. In den USA ist kein Impfstoff allgemein verfügbar. Der Schutz konzentriert sich daher auf die konsequente Vermeidung von Mückenstichen (Insektenschutzmittel, schützende Kleidung, Moskitonetze). Besprechen Sie das aktuelle Ausbruchsgeschehen vor der Abreise mit Ihrer reisemedizinischen Praxis.
Was sollte ich für meine Reiseapotheke in Madagaskar einpacken?
Packen Sie Mittel gegen Durchfall, ein Antazidum, Schmerzmittel, ein Antihistaminikum, antibiotische Salbe, Sonnencreme, Insektenschutzmittel sowie alle persönlich benötigten verschreibungspflichtigen Medikamente in den originalen, beschrifteten Verpackungen ein. Wenn Sie Spritzen oder Antibiotika mitführen, legen Sie ein ärztliches Schreiben bei. Nehmen Sie Malariamedikamente für den gesamten Aufenthalt plus 1 zusätzliche Woche im Handgepäck mit.
Wie früh sollte ich meinen Termin für die reisemedizinische Beratung vereinbaren?
Vereinbaren Sie den Termin mindestens 2 Monate vor der Abreise. So haben Impfungen mit mehreren Dosen ausreichend Zeit, ihre Wirkung zu entfalten. Außerdem kann Ihr Arzt Malariamedikamente verschreiben, deren Einnahme Sie planmäßig beginnen können, und die Medikation bei Nebenwirkungen anpassen. Für viele Impfungen sind mehrere Wochen zwischen den Dosen erforderlich.
Welche Reisekrankenversicherung sollte ich für Madagaskar abschließen?
Schließen Sie eine umfassende Reisekrankenversicherung ab, die eine Notfallevakuierung nach Südafrika oder Mauritius (außerhalb von Antananarivo oft erforderlich), den medizinischen Rücktransport in die Vereinigten Staaten, Kosten für Medikamente und Arztbesuche sowie vorbeugende Medikamente abdeckt. Prüfen Sie, ob auch die Gelbfieberimpfung und Malariarezepte übernommen werden. Für eine 10-tägige Reise sollten Sie mit $100–$300 für den Versicherungsschutz rechnen.
V2Ui.sources
- Madagascar - Traveler view | Travelers' Health | CDC(official)
- Yellow Fever Vaccine and Malaria Prevention Information, by Country(official)
- NaTHNaC - Madagascar
- Travel advice and advisories for Madagascar(official)
- Madagascar Travel Advisory | Travel.State.gov(official)
- Travel Vaccines and Advice for Madagascar | Passport Health
- Yellow Fever in Madagascar | Travel Doctor Network
- Travel Health Guide: Madagascar — Malaria, Plague, Chikungunya, and What Most US Travelers Underestimate | Wandr Health Blog
- Vaccination Requirements Madagascar | Travelvax
- Madagascar - Medical Summary - TripPrep.com
- Travel Health Guide: Madagascar — SIT Study Abroad
- Madagascar: vaccines and travel health advice - NIPH
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