Impfungen und Gesundheitsbestimmungen für Mosambik 2026: österreichische Staatsbürger
Österreichische Reisende nach Mosambik müssen eine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorlegen, wenn sie aus einem Gelbfieber-Risikogebiet einreisen oder dort länger als 12 Stunden transitieren. Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, Malariaprophylaxe sowie Standardimpfungen werden dringend empfohlen; Malaria kommt im gesamten Land vor.

Kurzantwort: Benötigen österreichische Staatsbürger Impfungen für Mosambik?
Eine Gelbfieberimpfung ist für die Einreise erforderlich, wenn Sie aus einem Gelbfieber-Risikogebiet kommen oder länger als 12 Stunden über einen Flughafen in einer Gelbfieberzone transitieren – Österreich ist kein Endemiegebiet, daher gilt diese Bestimmung bei einer direkten Reise aus Österreich nicht. Die CDC und die WHO empfehlen jedoch dringend Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus sowie Standardimpfungen (MMR, Polio, Tdap) für alle ungeimpften Reisenden. Eine Malariaprophylaxe ist unerlässlich: Die CDC empfiehlt für alle Gebiete Mosambiks eine medikamentöse Prophylaxe.
Gelbfieberbescheinigung: Einreisebestimmungen für österreichische Reisende
Die Gelbfieberbestimmungen Mosambiks richten sich nach der Reiseroute, nicht nach der Staatsangehörigkeit. Sie müssen eine gültige Internationale Impf- oder Prophylaxebescheinigung (ICVP) vorlegen, wenn Sie:
- aus einem Land mit Gelbfieber-Übertragungsrisiko einreisen (einschließlich der meisten Länder südlich der Sahara und Teilen Südamerikas), ODER
- länger als 12 Stunden über einen Flughafen in einem Gelbfieber-Endemiegebiet transitieren.
Österreich ist kein Gelbfieber-Endemiegebiet. Wenn Sie direkt von Österreich nach Mosambik reisen, ohne in einer Gelbfieberzone zwischenzulanden, benötigen Sie für die Einreise weder die Impfung noch die Bescheinigung. Wenn Ihre Route jedoch einen Zwischenstopp oder Umstieg in Kenia, Tansania, Uganda, Äthiopien, Angola oder einem anderen von der WHO ausgewiesenen Gelbfieberland umfasst, wird die Bescheinigung vorgeschrieben.
Die Impfung muss mindestens 10 Tage vor der Abreise verabreicht werden und ist gemäß den internationalen Gesundheitsvorschriften lebenslang gültig (Stand Juli 2016). Ihre ICVP muss von einer zugelassenen Gelbfieber-Impfstelle ausgestellt werden und bei der Grenzkontrolle mitgeführt werden.
Zeitpunkt der Gelbfieberimpfung und Gültigkeit der Bescheinigung
| Anforderung | Details |
|---|---|
| Zeitpunkt der Impfung | Muss mindestens 10 Tage vor der Reise verabreicht werden. |
| Gültigkeit der Bescheinigung | Lebenslang gültig; für die Wiedereinreise ist keine Auffrischung erforderlich. |
| Direkte Reise aus Österreich | Nicht erforderlich. |
| Transit durch eine Gelbfieberzone (12+ Stunden) | Erforderlich. |
| Mitzuführendes Dokument | Original der Internationalen Impf- oder Prophylaxebescheinigung (ICVP). |
Empfohlene Impfungen für Mosambik (keine gesetzlichen Einreisebestimmungen)
Gelbfieber ist zwar die einzige Impfung, die bei bestimmten Reiserouten gesetzlich für die Einreise vorgeschrieben ist, doch CDC und WHO empfehlen für alle österreichischen Reisenden nach Mosambik folgende Impfungen:
Hepatitis A
Empfohlen für alle ungeimpften Reisenden jeden Alters. Hepatitis A wird durch verunreinigte Lebensmittel und Wasser übertragen. Das Risiko ist in ländlichen Gebieten sowie bei Aufenthalten bei Freunden oder Verwandten erhöht. Die Impfserie umfasst zwei Dosen im Abstand von 6–12 Monaten; die erste Dosis bietet 2–4 Wochen nach der Verabreichung Schutz.
Typhus
Für die meisten Reisenden empfohlen, insbesondere für Personen, die bei Freunden oder Verwandten übernachten, kleinere Städte besuchen oder in ländliche Gebiete reisen. Typhus wird durch verunreinigte Lebensmittel und Wasser übertragen. Lassen Sie sich von Ihrer reisemedizinischen Beratungsstelle über die aktuellen Impfstoffoptionen und den richtigen Zeitpunkt informieren, da sich die Präparate unterscheiden.
Standardimpfungen
Stellen Sie vor jeder Reise sicher, dass alle Standardimpfungen aktuell sind:
- MMR (Masern, Mumps, Röteln) – Zwei Dosen erforderlich; die Fallzahlen steigen weltweit.
- Polio (IPV) – Aufgrund der weltweit steigenden Fallzahlen wird für die meisten erwachsenen Reisenden zu jedem Reiseziel inzwischen eine Auffrischungsdosis empfohlen.
- Tdap (Tetanus, Diphtherie, Pertussis) – Eine Auffrischungsimpfung gegen Pertussis im Erwachsenenalter ist ausreichend.
- Windpocken (Varizellen) – Zwei Dosen, falls Sie keine Windpocken hatten.
- COVID-19 – Alle anspruchsberechtigten Reisenden sollten ihre COVID-19-Impfungen vor internationalen Reisen auf dem aktuellen Stand halten.
Tollwut (Präexpositionsprophylaxe)
Eine Tollwutimpfung vor möglichem Kontakt kann für Langzeitreisende oder Personen mit umfangreichen Aktivitäten im Freien sinnvoll sein, insbesondere bei Safaris oder Aufenthalten in Wildnisgebieten. Lassen Sie sich von Ihrem reisemedizinischen Anbieter beraten, um Ihr individuelles Risiko anhand der geplanten Aktivitäten einzuschätzen.
Malaria: Risiko, Prophylaxe und Vorbeugung
Malaria ist in allen Gebieten Mosambiks endemisch. Die CDC empfiehlt allen Reisenden unabhängig von Region und Aufenthaltsdauer eine verschreibungspflichtige medikamentöse Malariaprophylaxe.
Malariaübertragung und Medikamentenresistenz
| Faktor | Details |
|---|---|
| Übertragungsgebiete | Alle Regionen Mosambiks. |
| Wichtigste Parasitenarten | Plasmodium falciparum (am häufigsten); P. malariae, P. ovale und P. vivax (weniger häufig). |
| Medikamentenresistenz | Eine Chloroquinresistenz ist dokumentiert. |
| Empfohlene medikamentöse Prophylaxe | Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin oder Tafenoquin. |
Zeitpunkt der Einnahme von Malariamedikamenten
Der Beginn der Einnahme von Malariamedikamenten hängt vom jeweiligen Präparat ab:
- Atovaquon-Proguanil – 1–2 Tage vor der Ankunft beginnen; während des Aufenthalts und 7 Tage nach der Abreise weiter einnehmen.
- Doxycyclin – 1–2 Tage vor der Ankunft beginnen; während des Aufenthalts und 4 Wochen nach der Abreise weiter einnehmen.
- Mefloquin – 2–3 Wochen vor der Ankunft beginnen; während des Aufenthalts und 4 Wochen nach der Abreise weiter einnehmen.
- Tafenoquin – Einmalige Dosis vor der Reise; den genauen Zeitpunkt mit Ihrem Arzt abstimmen.
Ihr reisemedizinischer Anbieter empfiehlt anhand Ihrer Krankengeschichte, möglicher Wechselwirkungen und der geplanten Aktivitäten die beste Option. Wenn Sie eine Mosambik-Safari planen, besprechen Sie Ihre Reiseroute mit Ihrem Arzt, um einen angemessenen Malariaschutz für die Parks und Regionen sicherzustellen, die Sie besuchen werden.
Malariaprophylaxe: Maßnahmen ohne Medikamente
Reduzieren Sie zusätzlich zur medikamentösen Prophylaxe den Kontakt mit Mücken:
- Verwenden Sie ein Insektenschutzmittel auf DEET-Basis (Konzentration 20–30 %) auf unbedeckter Haut.
- Tragen Sie langärmlige Oberteile und lange Hosen, besonders in der Morgen- und Abenddämmerung, wenn Mücken am aktivsten sind.
- Schlafen Sie in Unterkünften ohne Klimaanlage unter einem mit Insektizid behandelten Moskitonetz.
- Übernachten Sie nach Möglichkeit in klimatisierten oder mit Fliegengittern ausgestatteten Unterkünften.
Weitere Gesundheitsrisiken in Mosambik
Neben durch Impfungen vermeidbaren Krankheiten sollten Reisende Folgendes beachten:
- Dengue – Wird durch tagaktive Mücken übertragen; es gibt keinen Impfstoff. Verwenden Sie Insektenschutzmittel und schützende Kleidung.
- Schistosomiasis – Parasitäre Infektion durch verunreinigtes Süßwasser. Vermeiden Sie das Schwimmen in unbehandelten Gewässern.
- Affenpocken (Mpox) – Durch Atemwege und Kontakt übertragene Virusinfektion. Achten Sie auf gute Handhygiene und vermeiden Sie Kontakt mit erkrankten Personen.
- Cholera – Derzeit in Zentral- und Nordmosambik verbreitet. Trinken Sie nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser und essen Sie vollständig durchgegarte Speisen.
Gesundheitsdokumente und Reiseversicherung
Bereiten Sie vor der Abreise folgende Dokumente vor:
- Internationale Impf- oder Prophylaxebescheinigung (ICVP) – Führen Sie die originale Gelbfieberbescheinigung mit, wenn Sie geimpft wurden oder Ihre Reiseroute diese Bescheinigung erforderlich macht.
- Impfpass – Bewahren Sie eine digitale oder gedruckte Übersicht aller erhaltenen Impfungen einschließlich Daten und Impforte auf.
- Reiseversicherung – Schließen Sie eine umfassende Reisekrankenversicherung ab, die medizinische Evakuierung, Notfallbehandlung und Rückführung abdeckt. Die meisten Gesundheitsdienstleister in Mosambik akzeptieren nur Bargeld; Ihr Versicherungsunternehmen muss sofort informiert werden, wenn Sie zur Behandlung überwiesen werden.
- Verschreibungspflichtige Medikamente – Führen Sie Medikamente in den originalen beschrifteten Verpackungen sowie eine Kopie des Rezepts oder ein Schreiben Ihres Arztes mit.
- Medizinischer Notfallausweis – Bei Allergien oder chronischen Erkrankungen sollten Sie einen entsprechenden Ausweis (z. B. ein MedicAlert-Armband oder eine Karte) mitführen.
Medikamente: Bestimmungen und Packliste
Der rechtliche Status und die Vorschriften für in Österreich verschriebene oder gekaufte Medikamente können sich in Mosambik erheblich unterscheiden. Vor der Reise:
- Führen Sie alle Medikamente in den originalen beschrifteten Verpackungen mit deutlich angegebenem Namen und Dosierung mit.
- Lassen Sie sich von Ihrem verschreibenden Arzt ein Schreiben ausstellen, das Ihre Erkrankung beschreibt und das Medikament (Generika- und Markenname, Dosierung und Einnahmehäufigkeit) aufführt.
- Prüfen Sie, ob Ihr Medikament in Mosambik legal ist; einige verschreibungspflichtige Medikamente können eingeschränkt oder nicht erhältlich sein. Wenden Sie sich zu bestimmten Arzneimitteln an TravelHealthPro oder Ihren Arzt.
- Packen Sie Medikamente ins Handgepäck und nicht ins aufgegebene Gepäck, falls es zu Verzögerungen oder Verlust kommt.
- Nehmen Sie einen ausreichenden Vorrat für die gesamte Reise sowie eine Reserve für eine unerwartete Verlängerung mit; Ersatz kann schwer zu beschaffen sein.
Rezeptfreie Medikamente für die Reise
Erwägen Sie die Mitnahme von:
- Medikamenten gegen Durchfall (z. B. Loperamid)
- Antihistaminikum (z. B. Cetirizin)
- Antazidum
- Schmerzmittel (Paracetamol oder Ibuprofen)
- Antibiotischer Salbe und Heftpflastern
- Sonnencreme (LSF 30+)
- Insektenschutzmittel (20–30 % DEET)
- Malariamedikamenten (nach ärztlicher Verordnung)
Gesundheitsversorgung in Mosambik und Notfallkontakte
Die Qualität der Gesundheitsversorgung in Mosambik ist sehr unterschiedlich. In Städten gibt es bessere Einrichtungen, während es in ländlichen Gebieten an spezialisierter Versorgung fehlen kann.
- Notfallambulanz: Rufen Sie 848888 oder 823388 an und fordern Sie einen Krankenwagen an.
- Private Gesundheitsversorgung: Das britische Foreign, Commonwealth & Development Office (FCDO) führt eine Liste englischsprachiger medizinischer Anbieter in Mosambik. Informieren Sie Ihr Versicherungsunternehmen sofort, wenn Sie zur Behandlung überwiesen werden.
- Krankenhäuser: Private Krankenhäuser in Maputo und anderen größeren Städten sind im Allgemeinen sicherer und sauberer als öffentliche Einrichtungen; sie akzeptieren Bar- oder Kreditkartenzahlungen.
- Apotheken: In größeren Städten sind Medikamente in Apotheken erhältlich, die Verfügbarkeit ist jedoch uneinheitlich. Bringen Sie alle benötigten Medikamente in ausreichender Menge mit.
Vor der Reise: Abschließende Checkliste
Mindestens 8 Wochen vor Ihrer Reise:
- Vereinbaren Sie einen Termin in einer reisemedizinischen Beratungsstelle oder bei Ihrem Hausarzt für Impfungen und ein Rezept für die Malariaprophylaxe.
- Besprechen Sie die neuesten Impfempfehlungen für Mosambik mit Ihrem Gesundheitsdienstleister.
- Schließen Sie eine Reiseversicherung mit Kostenübernahme für medizinische Evakuierung ab.
- Prüfen Sie, ob Ihr Reisepass mindestens 6 Monate über Ihre geplante Ausreise aus Mosambik hinaus gültig ist (erforderlich für die Einreise mit einem Mosambik-Visum).
- Wenn Sie eine Safari planen, informieren Sie sich über Gesundheits- und Sicherheitsaspekte in Wildparks.
- Organisieren Sie die medikamentöse Malariaprophylaxe mit Ihrem Arzt und lassen Sie sich ein Rezept ausstellen.
- Bestätigen Sie Ihre Route: Wenn Sie durch ein Gelbfieber-Endemiegebiet transitieren, stellen Sie sicher, dass Sie die Gelbfieberimpfung erhalten.
- Erstellen Sie Kopien Ihrer Impfnachweise und ärztlichen Rezepte.
Zuletzt geprüft im Juli 2026 – informieren Sie sich vor der Reise immer bei offiziellen Quellen. Gesundheitliche Einreisebestimmungen und Krankheitsausbrüche können sich ändern. Konsultieren Sie vor der Abreise die CDC, WHO, das britische FCDO oder Ihre nationale Gesundheitsbehörde, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Häufig gestellte Fragen
Dieser Abschnitt wird separat aus dem FAQ-Schema generiert und unterhalb des Hauptinhalts angezeigt.
Häufig gestellte Fragen
Benötigen österreichische Staatsbürger für die Einreise nach Mosambik eine Gelbfieberimpfung?
Nur wenn Sie aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet einreisen oder länger als 12 Stunden durch eine Gelbfieberzone transitieren. Österreich ist kein Endemiegebiet, daher sind bei einer direkten Reise von Österreich nach Mosambik weder die Impfung noch die Bescheinigung erforderlich. Wenn Ihre Route jedoch einen Zwischenstopp in Kenia, Tansania, Uganda, Angola oder einem anderen von der WHO ausgewiesenen Gelbfieberland umfasst, müssen Sie bei der Einreise eine gültige Internationale Impf- oder Prophylaxebescheinigung (ICVP) vorlegen.
Wie lange vor der Reise muss ich mich gegen Gelbfieber impfen lassen?
Die Gelbfieberimpfung muss mindestens 10 Tage vor Ihrem Abreisedatum verabreicht werden. Sie ist lebenslang gültig; für die Wiedereinreise nach Mosambik oder in andere Länder ist keine Auffrischungsimpfung erforderlich.
Welche Impfungen empfiehlt die CDC für Mosambik?
Die CDC empfiehlt allen ungeimpften Reisenden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, Standardimpfungen (MMR, Polio, Tdap, Windpocken) sowie COVID-19. Für Personen mit umfangreichen Aktivitäten im Freien oder Kontakt zu Wildtieren kann eine Tollwutimpfung vor möglichem Kontakt erwogen werden. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe ist in allen Regionen unerlässlich.
Besteht in allen Teilen Mosambiks Malariarisiko?
Ja, Malaria wird in allen Gebieten Mosambiks übertragen. Die CDC empfiehlt allen Reisenden unabhängig von Region und Aufenthaltsdauer eine medikamentöse Malariaprophylaxe. Die wichtigste Parasitenart ist Plasmodium falciparum, das gegen Chloroquin resistent ist.
Welche Malariamedikamente werden für Mosambik empfohlen?
Die CDC empfiehlt Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin oder Tafenoquin. Der Einnahmebeginn hängt vom Medikament ab: Atovaquon-Proguanil beginnt 1–2 Tage vor der Ankunft und wird bis 7 Tage nach der Abreise eingenommen; Doxycyclin beginnt 1–2 Tage vorher und wird 4 Wochen danach weiter eingenommen; Mefloquin beginnt 2–3 Wochen vorher und wird 4 Wochen danach weiter eingenommen. Lassen Sie sich von Ihrem reisemedizinischen Anbieter beraten, um anhand Ihrer Krankengeschichte die beste Option auszuwählen.
Benötige ich eine Reiseversicherung für Mosambik?
Ja. Eine umfassende Reisekrankenversicherung mit Kostenübernahme für medizinische Evakuierung ist unerlässlich. Die meisten Gesundheitsdienstleister in Mosambik akzeptieren nur Bargeld, und die Versorgung in ländlichen Gebieten ist eingeschränkt. Ihr Versicherungsunternehmen muss sofort informiert werden, wenn Sie zur Behandlung überwiesen werden.
Was sollte ich für Gesundheit und Sicherheit in Mosambik einpacken?
Packen Sie Malariamedikamente (nach ärztlicher Verordnung), Insektenschutzmittel (20–30 % DEET), Sonnencreme (LSF 30+), Medikamente gegen Durchfall, ein Antihistaminikum, Schmerzmittel, antibiotische Salbe und Pflaster ein. Führen Sie alle verschreibungspflichtigen Medikamente in den originalen beschrifteten Verpackungen mit einem ärztlichen Schreiben mit. Nehmen Sie einen ausreichenden Vorrat an wichtigen Medikamenten mit, da Ersatz schwer zu beschaffen sein kann.
Welche medizinische Notrufnummer gibt es in Mosambik?
Rufen Sie 848888 oder 823388 an und fordern Sie einen Krankenwagen an. Kontaktieren Sie Ihr Reiseversicherungsunternehmen sofort, wenn Sie zur Behandlung in eine medizinische Einrichtung überwiesen werden.
Gibt es derzeit Krankheitsausbrüche in Mosambik, über die ich Bescheid wissen sollte?
In Mosambik gibt es derzeit einen Choleraausbruch in den zentralen und nördlichen Landesteilen. Trinken Sie nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser und essen Sie vollständig durchgegarte Speisen. Auch Dengue, Schistosomiasis und Mpox kommen vor. Informieren Sie sich vor der Reise auf der Website des britischen FCDO oder der CDC über die neuesten Gesundheitswarnungen.
Darf ich verschreibungspflichtige Medikamente aus Österreich nach Mosambik mitnehmen?
Ja, aber der rechtliche Status und die Vorschriften für Medikamente können abweichen. Führen Sie die Medikamente in den originalen beschrifteten Verpackungen sowie ein ärztliches Schreiben mit, das Ihre Erkrankung beschreibt und das Medikament (Generika- und Markenname, Dosierung und Einnahmehäufigkeit) aufführt. Prüfen Sie vor der Abreise mit Ihrem Arzt oder TravelHealthPro, ob Ihr konkretes Medikament in Mosambik legal ist.
Wie früh sollte ich einen Termin für eine reisemedizinische Beratung vereinbaren?
Vereinbaren Sie den Termin mindestens 8 Wochen vor der Abreise. So bleibt ausreichend Zeit für Impfserien mit mehreren Dosen (z. B. erfordert Hepatitis A zwei Dosen im Abstand von 6–12 Monaten) sowie für die Verschreibung und Beschaffung von Malariamedikamenten vor der Reise.
Was ist der Unterschied zwischen Gelbfieber-Impfempfehlungen und Einreisebestimmungen?
Die CDC kann die Impfung für bestimmte Reisende vorsorglich empfehlen. Mosambik verlangt jedoch gesetzlich nur dann einen Impfnachweis, wenn Sie aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet einreisen oder länger als 12 Stunden durch ein solches Gebiet transitieren. Österreich ist kein Endemiegebiet, daher gilt die Einreisebestimmung bei einer direkten Reise aus Österreich nicht. Die Impfung wird jedoch weiterhin empfohlen, wenn Ihre Reiseroute Gelbfieber-Risikogebiete umfasst.
V2Ui.sources
- Mozambique - Traveler view | Travelers' Health | CDC(official)
- International travel and health – WHO Vaccination Requirements and Recommendations (2022)(official)
- Mozambique eVisa Requirements for Austrian Passport Holders(official)
- Yellow Fever Vaccine and Malaria Prevention Information, by Country – CDC Yellow Book(official)
- Health - Mozambique travel advice – UK Foreign, Commonwealth & Development Office(official)
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