Impfungen und Gesundheitsvorschriften für Mosambik: Kanadische Reisende 2026
Kanadische Staatsangehörige, die nach Mosambik reisen, benötigen kein Gelbfieberzertifikat, wenn sie direkt aus Kanada einreisen, da Kanada kein Gelbfieber-Endemiegebiet ist. Die kanadische Regierung und die CDC empfehlen jedoch dringend Hepatitis A, Typhusimpfung und Malariaprophylaxe für alle Reisenden. Eine Gelbfieberimpfung ist nur erforderlich, wenn Ihre Reiseroute Zwischenstopps in Gelbfieber-Risikoländern umfasst.

Kurzantwort: Welche Impfungen sind für kanadische Reisende erforderlich bzw. empfohlen?
Wenn Sie direkt von Kanada nach Mosambik reisen, sind für die Einreise keine Impfungen gesetzlich vorgeschrieben. Die Public Health Agency of Canada (PHAC) und die U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) empfehlen jedoch aufgrund des Krankheitsrisikos im Land dringend mehrere Impfungen. Eine Gelbfieberimpfung ist nur erforderlich, wenn Ihre Reiseroute Zwischenstopps in Gelbfieber-Endemiegebieten umfasst – darunter Teile Afrikas südlich der Sahara oder Südamerikas – oder wenn Sie sich länger als 12 Stunden im Transit an einem Flughafen in einem Gelbfieber-Risikogebiet aufgehalten haben.
| Impfung/Prophylaxe | Für die Einreise aus Kanada erforderlich? | Empfehlung von PHAC/CDC | Hinweise für kanadische Reisende |
|---|---|---|---|
| Gelbfieberzertifikat | Nur bei Einreise aus einem Endemiegebiet | Bei direkter Reise nicht empfohlen | Bei direkter Reise von Kanada nach Mosambik nicht erforderlich; erforderlich, wenn Ihre Reiseroute Gelbfieber-Risikoländer umfasst |
| Hepatitis A | Nein | Ja (für alle Reisenden empfohlen) | 2 Dosen im Abstand von 6 Monaten; erste Dosis ≥2 Wochen vor der Reise |
| Typhus | Nein | Ja (für die meisten Reisenden empfohlen) | Besonders für ländliche und abgelegene Gebiete empfohlen; 2–3 Wochen vor der Abreise |
| Standardimpfungen (MMR, Tdap, Polio) | Nein | Ja (Impfschutz aktuell halten) | Status ≥4 Wochen vor der Reise überprüfen |
| Malariaprophylaxe | Nein | Ja (Medikament, keine Impfung) | Für alle Gebiete empfohlen; 1–2 Tage vor der Ankunft beginnen |
| COVID-19-Impfung | Nein | Ja (Impfschutz aktuell halten) | Alle impfberechtigten Reisenden sollten gemäß den CDC-Empfehlungen auf dem aktuellen Stand sein |
Vereinbaren Sie 4–6 Wochen vor der Abreise einen Termin für eine reisemedizinische Beratung bei einem Arzt oder in einer reisemedizinischen Praxis, um Ihre konkrete Reiseroute und persönlichen Risikofaktoren zu besprechen. Die PHAC empfiehlt, sich vor der Reise bei einer Botschaft oder einem Konsulat von Mosambik in Kanada über die aktuellen Ein- und Ausreisebestimmungen zu informieren.
Gelbfieberzertifikat: Wann ist es für kanadische Reisende erforderlich?
Direkte Reise aus Kanada: Nicht erforderlich
Kanada ist kein Gelbfieber-Endemiegebiet. Daher benötigen kanadische Staatsangehörige kein Gelbfieberzertifikat für die Einreise nach Mosambik, wenn sie direkt aus Kanada anreisen. Mosambik verlangt einen Nachweis über die Gelbfieberimpfung nur von Reisenden ab einem Alter von 1 Jahr, die aus Ländern mit einem Risiko für Gelbfieberübertragung einreisen.
Transit durch Gelbfieber-Risikogebiete: Zertifikat erforderlich
Wenn Ihre Reiseroute Zwischenstopps in Gelbfieber-Endemiegebieten umfasst – etwa in Teilen Afrikas südlich der Sahara (z. B. Uganda, Kenia oder der Demokratischen Republik Kongo) oder in Südamerika –, müssen Sie einen Nachweis über die Gelbfieberimpfung mitführen. Diese Vorschrift gilt auch für Reisende, die sich länger als 12 Stunden im Transit an einem Flughafen in einem Gelbfieber-Risikogebiet aufgehalten haben, selbst wenn sie den Flughafen während des Zwischenstopps nicht verlassen.
So erhalten Sie ein Gelbfieberzertifikat
In Kanada darf die Gelbfieberimpfung nur in ausgewiesenen Gelbfieber-Impfzentren verabreicht werden, die von der Public Health Agency of Canada zugelassen sind. Sie müssen die Impfung mindestens 10 Tage vor der Einreise in ein Gelbfiebergebiet erhalten, da sich der vollständige Immunschutz erst nach mehreren Tagen entwickelt. Nach der Impfung erhalten Sie ein International Certificate of Vaccination or Prophylaxis (ICVP). Das Originaldokument muss während der gesamten Reise stets mitgeführt werden. Kopien sollten Sie zu Hause lassen.
Ein Gelbfieber-Impfzentrum in Ihrer Nähe finden Sie über den Impfstellenfinder der Public Health Agency of Canada. Das ICVP ist 10 Jahre gültig.
Medizinische Ausnahmegenehmigungen
Wenn Sie die Gelbfieberimpfung aus medizinischen Gründen nicht erhalten können (z. B. aufgrund schwerer Allergien gegen Impfstoffbestandteile oder Erkrankungen des Immunsystems), kann ein Gelbfieber-Impfzentrum eine medizinische Ausnahmebescheinigung ausstellen. Einige Länder, darunter Mosambik, können dennoch verlangen, dass Sie bei der Einreise Fieber oder andere Symptome den Gesundheitsbehörden melden, und Sie können unter Beobachtung gestellt werden.
Empfohlene Impfungen für Mosambik: Zeitpunkt und Einzelheiten
Hepatitis A: Für alle Reisenden empfohlen
Empfehlung: Die Hepatitis-A-Impfung wird ungeimpften Reisenden jeden Alters empfohlen, die nach Mosambik reisen. Das Virus wird über verunreinigte Lebensmittel oder Wasser übertragen.
Zeitpunkt: Die Hepatitis-A-Impfung umfasst 2 Dosen im Abstand von 6 Monaten. Planen Sie die erste Dosis mindestens 2 Wochen vor der Abreise ein, damit sich der Immunschutz entwickeln kann. Wenn Sie die Dosen nicht im Abstand von 6 Monaten erhalten können, besprechen Sie einen beschleunigten Impfplan mit Ihrem reisemedizinischen Arzt.
Schutz: Die meisten Menschen entwickeln bereits nach der ersten Dosis einen Immunschutz; zwei Dosen bieten langfristigen Schutz (typischerweise ≥20 Jahre).
Typhus: Für die meisten Reisenden empfohlen
Empfehlung: Die CDC empfiehlt die Typhusimpfung den meisten Reisenden nach Mosambik, insbesondere bei Aufenthalten bei Freunden oder Verwandten, Besuchen kleinerer Städte oder Reisen in ländliche Gebiete.
Zeitpunkt: Die Typhusimpfung sollte 2–3 Wochen vor der Abreise verabreicht werden. Es stehen zwei Impfoptionen zur Verfügung: ein inaktivierter Impfstoff zur Injektion (eine Dosis) oder ein oraler Lebendimpfstoff (vier Dosen an abwechselnden Tagen, der gekühlt aufbewahrt werden muss).
Wirkungsdauer: Der injizierbare Impfstoff schützt etwa 2–3 Jahre, der orale Impfstoff etwa 5 Jahre.
Standardimpfungen: Stellen Sie sicher, dass Ihr Impfschutz aktuell ist
Die PHAC und die CDC empfehlen allen Reisenden, vor jeder internationalen Reise unabhängig vom Reiseziel ihren Standardimpfschutz zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufrischen. Dazu gehören:
- Masern, Mumps, Röteln (MMR): Für einen Immunschutz sind zwei MMR-Dosen erforderlich. Überprüfen Sie Ihren Impfstatus vor der Reise.
- Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten (Tdap oder Td): Eine Auffrischung wird alle 10 Jahre empfohlen. Stellen Sie sicher, dass Ihre letzte Dosis nicht länger als ein Jahrzehnt zurückliegt.
- Polio: Die meisten kanadischen Erwachsenen wurden im Kindesalter gegen Polio geimpft. Die CDC empfiehlt Erwachsenen, die zu einem beliebigen Reiseziel reisen, derzeit eine zusätzliche Auffrischungsdosis in Betracht zu ziehen, wenn sie in den vergangenen 10 Jahren keine erhalten haben.
- Varizellen (Windpocken): Stellen Sie sicher, dass Sie zwei Dosen erhalten haben oder immun sind.
- Influenza (Grippe): Eine jährliche Grippeimpfung wird empfohlen.
- COVID-19: Alle impfberechtigten Reisenden sollten ihre COVID-19-Impfserie gemäß den CDC-Empfehlungen aktuell halten.
Überprüfen Sie Ihren Standardimpfstatus mindestens 4 Wochen vor der Abreise, damit ausreichend Zeit für eventuell erforderliche Impfungen bleibt.
Tollwut: Impfung für Reisende mit erhöhtem Risiko
Die PHAC empfiehlt, vor der Reise mit einem Arzt über eine Tollwutimpfung zu sprechen. Eine Impfung kann empfohlen werden, wenn Sie Aktivitäten planen, bei denen ein erhöhtes Risiko besteht, mit tollwütigen Tieren in Kontakt zu kommen, zum Beispiel:
- Längere Aufenthalte im Freien in ländlichen oder abgelegenen Gebieten
- Arbeit mit Tieren (Wildtierforschung, Tierrettung, tiermedizinische Arbeit)
- Höhlenforschung oder Erkundung von Höhlen mit Fledermäusen
- Abenteueraktivitäten in abgelegenen Regionen
Wenn Sie in Mosambik von einem Tier gebissen oder gekratzt werden, ist eine Postexpositionsprophylaxe (PEP) häufig vor Ort verfügbar. Es ist jedoch wichtig, sofort medizinische Hilfe zu suchen. Unbehandelt verläuft Tollwut nach Auftreten der Symptome tödlich.
Malaria: Risikogebiete, Vorbeugung und Prophylaxe
Malariarisiko in Mosambik
In allen Gebieten Mosambiks besteht ganzjährig eine Malariaübertragung. Die Krankheit wird durch Anopheles-Mücken übertragen und hauptsächlich durch Plasmodium falciparum verursacht; P. malariae, P. ovale und P. vivax kommen seltener vor. Es gibt keine Malariaimpfung. Die Vorbeugung beruht auf Malariamedikamenten (Chemoprophylaxe) und dem Schutz vor Mückenstichen.
Malariamedikamente: Was die CDC empfiehlt
Die CDC empfiehlt allen Reisenden nach Mosambik die Einnahme verschreibungspflichtiger Malariamedikamente. Da chloroquinresistentes P. falciparum vorkommt, ist Chloroquin allein nicht wirksam. Die CDC empfiehlt eines der folgenden Medikamente:
- Atovaquon-Proguanil (Malarone)
- Doxycyclin
- Mefloquin (Lariam)
- Tafenoquin
Jedes Medikament hat einen eigenen Einnahmeplan, ein spezifisches Nebenwirkungsprofil und eigene Gegenanzeigen. Sprechen Sie mit einem reisemedizinischen Arzt oder Ihrem Hausarzt darüber, welches Medikament für Sie geeignet ist – abhängig von Ihrer Krankengeschichte, anderen Medikamenten und Ihren Reiseplänen. Einige Medikamente müssen 1–2 Tage vor der Ankunft begonnen werden, andere erfordern einen längeren Vorlauf.
Schutz vor Mückenstichen: Ganzjährig unerlässlich
Auch wenn Sie Malariamedikamente einnehmen, ist der Schutz vor Mückenstichen entscheidend, da Mücken auch Denguefieber, das Zika-Virus und andere Krankheiten übertragen können. Die PHAC empfiehlt:
- Tragen Sie langärmlige Oberteile und lange Hosen, insbesondere in der Morgen- und Abenddämmerung, wenn Mücken am aktivsten sind.
- Verwenden Sie auf unbedeckter Haut und Kleidung ein Insektenschutzmittel mit DEET (20–30 %) oder Icaridin (20 %).
- Schlafen Sie unter einem mit Insektizid behandelten Moskitonetz, insbesondere in ländlichen Gebieten.
- Nutzen Sie nach Möglichkeit in Ihrer Unterkunft eine Klimaanlage oder Moskitonetze an Fenstern und Türen.
Gesundheitsdokumente, Versicherung und medizinische Unterlagen
Reisekrankenversicherung
Die kanadische Regierung empfiehlt allen kanadischen Reisenden dringend, vor der Abreise eine umfassende Reisekrankenversicherung abzuschließen. Die reguläre staatliche Krankenversicherung der Provinzen gilt außerhalb Kanadas nicht, und eine medizinisch notwendige Evakuierung aus abgelegenen Gebieten kann mehrere zehntausend Dollar kosten. Achten Sie darauf, dass Ihre Police Folgendes abdeckt:
- Notfallbehandlung und Krankenhausaufenthalte
- Medizinische Evakuierung nach Kanada oder in ein großes medizinisches Zentrum
- Ersatz verschreibungspflichtiger Medikamente
- Reisestornierung (falls es zu impfbedingten Verzögerungen kommt)
Impfnachweise
Führen Sie Kopien Ihrer Impfnachweise mit sich (die Originale sollten Sie zu Hause lassen) sowie das originale ICVP (International Certificate of Vaccination or Prophylaxis), falls Sie gegen Gelbfieber geimpft wurden. Einige reisemedizinische Praxen stellen eine Impfkarte aus. Bewahren Sie diese bei Ihren Reisedokumenten auf. Fotografieren oder scannen Sie alle Gesundheitsdokumente und speichern Sie digitale Kopien sicher.
Verschreibungspflichtige Medikamente und Vorerkrankungen
Wenn Sie regelmäßig verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen, bringen Sie eine ausreichende Menge in den originalen, beschrifteten Behältern mit. Führen Sie ein Schreiben Ihres Arztes mit, das Ihre Erkrankung(en) beschreibt und Ihre Medikamente sowohl mit ihren Wirkstoff- als auch Markennamen aufführt, falls Sie ein Rezept erneuern lassen oder dringend medizinisch behandelt werden müssen. Einige Medikamente können in Mosambik eingeschränkt oder nicht erhältlich sein.
Medikamentenbestimmungen und Gesundheitsausrüstung für die Reise
Bestimmungen für die Einfuhr von Medikamenten
Mosambik erlaubt Reisenden, verschreibungspflichtige Medikamente für den persönlichen Gebrauch einzuführen, sofern sie sich in den originalen, beschrifteten Behältern mit Ihrem Namen und den Dosierungsanweisungen befinden. Betäubungsmittel und bestimmte kontrollierte Substanzen sind verboten. Wenn Sie Medikamente dieser Kategorien einnehmen, führen Sie ein ärztliches Schreiben mit, das die medizinische Notwendigkeit erklärt. Klären Sie die Beschränkungen vor der Reise bei der Botschaft oder dem Konsulat von Mosambik.
Checkliste für Gesundheit und Sicherheit
Neben Impfungen und Malariamedikamenten sollten Sie Folgendes einpacken:
- Erste-Hilfe-Material: Pflaster, antibiotische Salbe, Schmerzmittel, Antihistaminika, Mittel gegen Durchfall, Antazida
- Malariamedikamente: Wie vom Arzt verschrieben, in den Originalbehältern
- Insektenschutzmittel: DEET 20–30 % oder Icaridin 20 % sowie ein Moskitonetz, wenn Sie in einfacher Unterkunft schlafen
- Sonnenschutzmittel: LSF 30+, regelmäßig nachcremen
- Wasseraufbereitung: Flaschenwasser wird empfohlen; für abgelegene Gebiete können Sie einen tragbaren Wasserfilter oder Wasserreinigungstabletten mitnehmen
- Verschreibungspflichtige Medikamente: Ausreichender Vorrat in den Originalbehältern sowie ein ärztliches Schreiben
- Medizinisches Notfallarmband: Bei Allergien oder chronischen Erkrankungen
- Unterlagen zur Reisekrankenversicherung: Versicherungsnummer, Notfallkontakt, Angaben zum Versicherungsumfang
- Impfnachweise und ICVP: Originalzertifikate und Kopien
Gesundheitseinrichtungen und medizinische Notfallversorgung in Mosambik
Qualität der medizinischen Versorgung
Die medizinischen Einrichtungen in Mosambik unterscheiden sich je nach Region erheblich. In Maputo und anderen größeren Städten bieten private Kliniken und Krankenhäuser eine angemessene Versorgung. Außerhalb der Städte sind die Einrichtungen jedoch möglicherweise einfach ausgestattet und verfügen nur über begrenzte Vorräte und personelle Kapazitäten. Bluttransfusionen und injizierbare Medikamente bergen aufgrund unterschiedlicher Kontrollstandards ein höheres Risiko für die Übertragung von Infektionen. Schwere medizinische Notfälle können eine Evakuierung nach Südafrika oder in ein anderes regionales medizinisches Zentrum erforderlich machen.
So erhalten Sie medizinische Hilfe
Besorgen Sie sich vor der Abreise die Kontaktdaten von:
- der medizinischen Notfallnummer Ihres Reiseversicherers
- der kanadischen Botschaft oder dem kanadischen Konsulat in Mosambik
- seriösen privaten Kliniken oder Krankenhäusern in Ihrer Zielregion
- dem Notfallkontakt Ihres Reiseveranstalters (bei einer organisierten Safari)
Wenn Sie dringend medizinische Hilfe benötigen, kontaktieren Sie sofort Ihren Reiseversicherer. Er kann eine Evakuierung organisieren und die Versorgung mit örtlichen medizinischen Einrichtungen koordinieren. Rufen Sie in lebensbedrohlichen Situationen die örtliche Notrufnummer (119 in Mosambik) an oder begeben Sie sich direkt in das nächstgelegene Krankenhaus.
Vorsichtsmaßnahmen bei Lebensmitteln und Wasser
In Mosambik besteht das Risiko lebensmittel- und wasserbedingter Erkrankungen, darunter Hepatitis A, Typhus und Cholera. Die PHAC empfiehlt:
- Trinken Sie nur Wasser aus Flaschen oder abgekochtes Wasser; vermeiden Sie Leitungswasser, aus Leitungswasser hergestellte Eiswürfel und Getränke mit Eis.
- Essen Sie heiße, frisch zubereitete Speisen; vermeiden Sie rohes oder nicht vollständig gegartes Fleisch, Meeresfrüchte und Eier.
- Schälen Sie Obst und Gemüse selbst oder essen Sie nur Früchte und Gemüse, die frisch von einer vertrauenswürdigen Person geschält wurden.
- Vermeiden Sie nicht pasteurisierte Milchprodukte sowie Speisen von Straßenverkäufern oder aus informellen Verkaufsstellen.
- Waschen Sie sich häufig die Hände mit Seife und sauberem Wasser, insbesondere vor dem Essen und nach dem Toilettengang.
Weitere Gesundheitshinweise für Safari-Reisende
Wenn Sie Nationalparks und Schutzgebiete in Mosambik besuchen, gelten zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen:
- Höhenlage: Einige Gebiete Mosambiks liegen in mittlerer Höhe. Planen Sie eine Eingewöhnungszeit ein, wenn Sie vom Meeresspiegel anreisen.
- Hitze und Sonneneinstrahlung: Trinken Sie ausreichend Wasser, verwenden Sie Sonnenschutzmittel und schränken Sie in heißen Jahreszeiten Aktivitäten im Freien zur Mittagszeit ein.
- Bilharziose (Schistosomiasis): Vermeiden Sie das Schwimmen in Süßwasserseen, Flüssen und Teichen. Nutzen Sie chlorierte Schwimmbecken oder das Meer.
- Durch Zecken übertragene Krankheiten: Suchen Sie Ihren Körper täglich nach Zecken ab. Verwenden Sie Insektenschutzmittel und tragen Sie in Buschgebieten schützende Kleidung.
- Begegnungen mit Tieren: Halten Sie einen sicheren Abstand zu Wildtieren. Nähern Sie sich Tieren niemals und füttern Sie sie nicht.
Wenn Sie eine Safari planen, erkundigen Sie sich bei Ihrem Reiseveranstalter nach den gesundheitlichen Risiken an Ihrem Reiseziel. Viele Veranstalter können zusätzliche Hinweise zur Malariaprophylaxe, zum Verhalten gegenüber Wildtieren und zu Notfallmaßnahmen geben.
Wann sollten Sie Ihren Termin für eine reisemedizinische Beratung vereinbaren?
Idealer Zeitpunkt: 4–6 Wochen vor der Abreise. So bleibt ausreichend Zeit für:
- die Hepatitis-A-Impfung (erste Dosis mindestens 2 Wochen vor der Reise)
- die Typhusimpfung (2–3 Wochen vor der Abreise)
- die Überprüfung der Standardimpfungen und eventuell erforderliche Auffrischungen
- die Verschreibung von Malariamedikamenten und die Beratung dazu
- die Gelbfieberimpfung und Ausstellung des ICVP (falls erforderlich)
Wenn Ihre Abreise früher stattfindet, wenden Sie sich sofort an eine reisemedizinische Praxis. Viele Praxen können dringende Termine anbieten und beschleunigte Impfpläne durchführen.
Die wichtigsten Hinweise für kanadische Reisende
- Bei direkter Einreise von Kanada nach Mosambik sind keine Impfungen vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung ist jedoch erforderlich, wenn Ihre Reiseroute Zwischenstopps in Gelbfieber-Endemiegebieten umfasst.
- Hepatitis A, Typhus und Standardimpfungen werden von der PHAC und der CDC für alle Reisenden dringend empfohlen.
- Malariaprophylaxe ist unerlässlich: Alle Reisenden sollten ganzjährig Malariamedikamente einnehmen, da in ganz Mosambik Malaria übertragen wird.
- Vereinbaren Sie 4–6 Wochen vor der Abreise einen Termin für eine reisemedizinische Beratung, um Ihre konkrete Reiseroute und gesundheitlichen Risiken zu besprechen.
- Schließen Sie eine umfassende Reisekrankenversicherung ab, die medizinische Notfallversorgung und Evakuierung abdeckt.
- Führen Sie die originalen Impfdokumente mit sich (insbesondere das ICVP, falls Sie gegen Gelbfieber geimpft wurden) sowie Kopien Ihrer Impfnachweise.
- Befolgen Sie während Ihres gesamten Aufenthalts die Empfehlungen zu Lebensmitteln, Wasser und dem Schutz vor Mückenstichen, um das Risiko lebensmittelbedingter und durch Vektoren übertragener Krankheiten zu senken.
Umfassende Informationen zu Reisevoraussetzungen, Visastatus und Einreisebestimmungen finden Sie außerdem im SafariFind-Leitfaden zu Einreisebestimmungen für internationale Reisende nach Mosambik und zu Visabestimmungen für kanadische Staatsangehörige für Mosambik.
Zuletzt im Juli 2026 geprüft – informieren Sie sich vor der Reise immer bei offiziellen Stellen. Impf- und gesundheitliche Einreisebestimmungen können sich ändern. Wenden Sie sich für die aktuellsten Informationen an die Public Health Agency of Canada, Ihren reisemedizinischen Arzt sowie die Botschaft oder das Konsulat von Mosambik in Kanada.
Häufig gestellte Fragen
Benötigen kanadische Staatsangehörige für die Einreise nach Mosambik ein Gelbfieberimpfzertifikat?
Nein. Kanadische Staatsangehörige, die direkt aus Kanada anreisen, benötigen kein Gelbfieberzertifikat, da Kanada kein Gelbfieber-Endemiegebiet ist. Wenn Ihre Reiseroute jedoch Zwischenstopps in Gelbfieber-Risikogebieten (Teile Afrikas südlich der Sahara oder Südamerikas) umfasst oder Sie sich länger als 12 Stunden im Transit an einem Flughafen in einem Gelbfieber-Risikogebiet aufgehalten haben, müssen Sie einen Nachweis über die Gelbfieberimpfung mitführen.
Welche Impfungen werden kanadischen Reisenden nach Mosambik empfohlen?
Die PHAC und die CDC empfehlen kanadischen Reisenden nach Mosambik Impfungen gegen Hepatitis A, Typhus, Standardimpfungen (MMR, Tdap, Polio) und COVID-19 sowie eine Malariaprophylaxe (Medikamente, keine Impfung). Je nach Aktivitäten und Aufenthaltsdauer kann eine Tollwutimpfung empfohlen werden. Vereinbaren Sie 4–6 Wochen vor der Abreise einen Termin für eine reisemedizinische Beratung, um Ihren persönlichen Bedarf zu besprechen.
Besteht in Mosambik Malariarisiko und wie kann man sich schützen?
Ja. In allen Gebieten Mosambiks wird ganzjährig Malaria übertragen, hauptsächlich durch Plasmodium falciparum. Es gibt keine Malariaimpfung. Der Schutz beruht auf Malariamedikamenten (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin oder Tafenoquin) und dem Schutz vor Mückenstichen (Insektenschutzmittel, schützende Kleidung und Moskitonetze). Die CDC empfiehlt allen Reisenden die Einnahme von Malariamedikamenten.
Wie lange vor der Reise sollte ich mich für Mosambik impfen lassen?
Vereinbaren Sie 4–6 Wochen vor der Abreise einen Termin für eine reisemedizinische Beratung. Für Hepatitis A sind zwei Dosen im Abstand von 6 Monaten erforderlich (erste Dosis ≥2 Wochen vor der Reise). Die Typhusimpfung kann 2–3 Wochen vor der Abreise erfolgen. Standardimpfungen sollten ≥4 Wochen im Voraus überprüft werden. Malariamedikamente werden üblicherweise 1–2 Tage vor der Ankunft begonnen.
Was kosten Impfungen und Malariamedikamente für eine Reise nach Mosambik?
Die Kosten für Impfungen und Medikamente unterscheiden sich je nach Praxis und Ort. Reisemedizinische Praxen in Kanada berechnen üblicherweise CAD $150–$500+ – abhängig davon, welche Impfungen erforderlich sind. Erfragen Sie die aktuellen Gebühren bei Ihrem reisemedizinischen Arzt oder dem Gesundheitsamt Ihrer Provinz. Einige Gesundheitspläne der Provinzen übernehmen möglicherweise bestimmte Impfungen. Prüfen Sie Ihren Versicherungsschutz. Eine Reiseversicherung kann Impfkosten erstatten.
Wo kann ich mich in Kanada gegen Gelbfieber impfen lassen?
Die Gelbfieberimpfung darf nur in ausgewiesenen Gelbfieber-Impfzentren verabreicht werden, die von der Public Health Agency of Canada zugelassen sind. Über den Impfstellenfinder der PHAC auf travel.gc.ca finden Sie ein Zentrum in Ihrer Nähe. Die Impfung muss mindestens 10 Tage vor der Einreise in ein Gelbfiebergebiet erfolgen. Sie erhalten ein originales International Certificate of Vaccination or Prophylaxis (ICVP), das während der Reise mitgeführt werden muss.
Was soll ich tun, wenn ich aus medizinischen Gründen keine Gelbfieberimpfung erhalten kann?
Wenn Sie die Gelbfieberimpfung aus medizinischen Gründen (etwa aufgrund schwerer Allergien oder Erkrankungen des Immunsystems) nicht erhalten können, kann ein Gelbfieber-Impfzentrum eine medizinische Ausnahmebescheinigung ausstellen. Einige Länder, darunter Mosambik, können dennoch verlangen, dass Sie bei der Einreise Fieber oder andere Symptome melden, und Sie können unter gesundheitliche Beobachtung gestellt werden.
Benötige ich für Mosambik eine Reisekrankenversicherung?
Ja, eine umfassende Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen. Der Krankenversicherungsschutz der Provinzen gilt außerhalb Kanadas nicht, und eine medizinische Evakuierung aus abgelegenen Gebieten kann mehrere zehntausend Dollar kosten. Achten Sie darauf, dass Ihre Police medizinische Notfallbehandlung, Krankenhausaufenthalte, medizinische Evakuierung und den Ersatz verschreibungspflichtiger Medikamente abdeckt.
Welche Malariamedikamente werden für Mosambik empfohlen?
Die CDC empfiehlt Atovaquon-Proguanil (Malarone), Doxycyclin, Mefloquin (Lariam) oder Tafenoquin. Jedes Medikament hat einen eigenen Einnahmeplan, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder einem reisemedizinischen Arzt darüber, welches Medikament abhängig von Ihrer Krankengeschichte und Ihren Reiseplänen für Sie geeignet ist. In Mosambik kommt chloroquinresistente Malaria vor, daher ist Chloroquin allein nicht wirksam.
Welche Vorsichtsmaßnahmen bei Lebensmitteln und Wasser sollte ich in Mosambik beachten?
Trinken Sie nur Wasser aus Flaschen oder abgekochtes Wasser. Vermeiden Sie Leitungswasser und Eis. Essen Sie heiße, frisch zubereitete Speisen und vermeiden Sie rohes oder nicht vollständig gegartes Fleisch, Meeresfrüchte und Eier. Schälen Sie Obst und Gemüse selbst oder essen Sie nur Früchte und Gemüse, die frisch von einer vertrauenswürdigen Person geschält wurden. Vermeiden Sie nicht pasteurisierte Milchprodukte und Speisen von Straßenverkäufern. Waschen Sie sich häufig die Hände mit Seife und sauberem Wasser, insbesondere vor dem Essen und nach dem Toilettengang.
Darf ich verschreibungspflichtige Medikamente nach Mosambik mitbringen?
Ja. Sie dürfen verschreibungspflichtige Medikamente für den persönlichen Gebrauch mitbringen, sofern sie sich in den originalen, beschrifteten Behältern mit Ihrem Namen und den Dosierungsanweisungen befinden. Betäubungsmittel und bestimmte kontrollierte Substanzen sind verboten. Wenn Sie solche Medikamente einnehmen, führen Sie ein ärztliches Schreiben mit, das die medizinische Notwendigkeit erklärt. Klären Sie die Beschränkungen vor der Reise bei der Botschaft von Mosambik.
Was soll ich tun, wenn ich in Mosambik krank werde oder dringend medizinische Hilfe benötige?
Kontaktieren Sie sofort die medizinische Notfallnummer Ihres Reiseversicherers. Dieser kann bei Bedarf die Versorgung und Evakuierung organisieren. Bewahren Sie die Kontaktdaten der kanadischen Botschaft oder des Konsulats, seriöser privater Kliniken an Ihrem Reiseziel und der Notfallnummer Ihres Reiseveranstalters griffbereit auf. Rufen Sie in lebensbedrohlichen Situationen die örtliche Notrufnummer (119) an oder begeben Sie sich direkt in das nächstgelegene Krankenhaus. Die Qualität der medizinischen Einrichtungen ist unterschiedlich; schwere Notfälle können eine Evakuierung nach Südafrika oder in ein anderes regionales medizinisches Zentrum erforderlich machen.
V2Ui.sources
- Mozambique International Travel Information(official)
- Vaccines and medications before travel — Government of Canada(official)
- Yellow Fever Vaccine and Malaria Prevention Information, by Country — CDC(official)
- Mozambique — Traveler view | Travelers' Health | CDC(official)
- Travel advice and advisories for Mozambique — Government of Canada(official)
- Yellow fever vaccination requirements country list 2020 — WHO(official)
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