Impfungen und Gesundheitsvorschriften für Südafrika: US-Bürger 2026
Amerikanische Reisende nach Südafrika benötigen eine Gelbfieberimpfung nur bei Einreise aus Endemiegebieten; alle Reisenden sollten über aktuelle Standardimpfungen (MMR, Tetanus, Polio) verfügen und für Risikogebiete wie den Kruger National Park Impfungen gegen Hepatitis A/B und Typhus sowie eine Malariaprophylaxe in Betracht ziehen.

Schnelle Antwort: Brauchen US-Bürger Impfungen für Südafrika?
Eine Gelbfieberimpfung ist nur erforderlich, wenn Sie aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet einreisen oder länger als 12 Stunden über einen Flughafen in einer Gelbfieber-Risikozone transitieren. Wenn Sie direkt aus den Vereinigten Staaten nach Südafrika reisen, ist die Gelbfieberimpfung keine Einreisevoraussetzung. Die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) empfehlen jedoch, dass alle Reisenden über aktuelle Standardimpfungen (Masern-Mumps-Röteln, Tetanus, Polio, Influenza) verfügen und je nach Region zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis A und B und Typhus sowie Maßnahmen zur Malariaprävention in Betracht ziehen.
Dieser Leitfaden behandelt Einreisebestimmungen, empfohlene Impfungen, Malariarisikogebiete und wichtige Gesundheitsaspekte für US-Bürger, die 2026 eine Reise nach Südafrika planen.
Zuletzt im Juli 2026 geprüft – bestätigen Sie die Angaben vor der Reise stets anhand offizieller Quellen.
Gelbfieberbescheinigung: Einreisebestimmungen und Vorschriften
Benötigt man eine Gelbfieberimpfung für die Einreise nach Südafrika?
Südafrika verlangt eine gültige Gelbfieberbescheinigung (International Certificate of Vaccination or Prophylaxis, kurz ICVP) nur dann, wenn Sie aus einem Land einreisen oder durch ein Land transitieren, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Gebiet mit Gelbfieber-Übertragungsrisiko eingestuft wird. In Südafrika selbst besteht kein Gelbfieberrisiko.
Bei direkter Reise aus den Vereinigten Staaten: Sie benötigen weder eine Gelbfieberimpfung noch eine Bescheinigung. Die USA stehen nicht auf der WHO-Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete.
Bei Transit durch ein Gelbfieber-Risikogebiet: Eine gültige Bescheinigung ist erforderlich, wenn Ihr Aufenthalt oder Transit an einem Flughafen eines Gelbfieber-Risikogebiets länger als 12 Stunden dauert. Dies gilt unter anderem für Umstiege in Ländern wie Kenia, Uganda, Tansania, Brasilien oder anderen Endemiegebieten.
Zeitpunkt der Gelbfieberimpfung und Anforderungen an die Bescheinigung
Wenn Sie eine Gelbfieberimpfung benötigen:
- Zeitpunkt: Sie müssen mindestens 10 Tage vor der Ankunft in Südafrika geimpft werden. Die Impfung bietet 10 Tage nach der Verabreichung Schutz.
- Gültigkeit der Bescheinigung: Eine ordnungsgemäß dokumentierte Gelbfieberimpfung (Einzeldosis) ist lebenslang gültig.
- Wo Sie sich impfen lassen können: Nur ein zugelassenes Gelbfieberimpfzentrum (benannt von der Gesundheitsbehörde Ihres Bundesstaats oder Territoriums) darf einen gültigen ICVP ausstellen. Ihr medizinischer Dienstleister muss die Bescheinigung mit einer Originalunterschrift unterschreiben (Stempelunterschriften werden nicht akzeptiert), und das Zentrum muss seinen offiziellen einheitlichen Stempel anbringen.
- Medizinische Ausnahme: Wenn bei Ihnen eine medizinische Gegenanzeige gegen die Gelbfieberimpfung besteht, können Sie eine von einer zugelassenen medizinischen Fachkraft unterschriebene Ausnahmebescheinigung erhalten. In der Regel wird Ihnen die Einreise gestattet; Sie müssen jedoch jedes Fieber oder andere Symptome den südafrikanischen Gesundheitsbehörden melden und können unter Beobachtung gestellt werden.
Was passiert, wenn man keine gültige Gelbfieberbescheinigung hat?
Wenn Sie ohne die erforderliche Gelbfieberbescheinigung an einem südafrikanischen Einreiseort ankommen:
- kann Ihnen die Einreise verweigert werden.
- können Sie bis zu 6 Tage unter Quarantäne gestellt werden, bis Ihre Impfung gültig ist oder Sie das Land verlassen.
Empfohlene Impfungen für US-Reisende nach Südafrika
Zusätzlich zur Gelbfieberimpfung empfiehlt die CDC Reisenden nach Südafrika folgende Impfungen:
| Impfung | Status | Empfohlen für | Zeitpunkt vor der Reise |
|---|---|---|---|
| Standardimpfungen | Für alle Reisenden unerlässlich | Alle Reisenden (MMR, Diphtherie-Tetanus-Pertussis, Polio, Varizellen, Influenza) | Vor der Abreise auf dem aktuellen Stand |
| Hepatitis A | Empfohlen | Ungeimpfte Reisende unter 60 Jahren; für Personen ab 60 optional | Mindestens 2 Wochen vor der Reise (eine Einzeldosis bietet innerhalb von 2 Wochen Schutz; vollständige Impfserie = 2 Dosen) |
| Hepatitis B | Empfohlen | Alle Reisenden | 3-Dosen-Impfserie über 6 Monate (oder beschleunigtes Schema möglich) |
| Typhus | Empfohlen | Die meisten Reisenden, besonders bei Aufenthalten bei Freunden oder Verwandten sowie Besuchen kleinerer Städte oder ländlicher Gebiete | Mindestens 1–2 Wochen vor der Reise |
| Tollwut | Empfohlen | Reisende mit engem Tierkontakt, Wildtierbetreuer, Besucher ländlicher Gebiete, Camper | Mindestens 3–4 Wochen (Präexpositionsprophylaxe = 3 Dosen) |
| Gelbfieber | Einreisevoraussetzung (falls zutreffend) | Nur bei Einreise aus Endemiegebieten oder langen Transitaufenthalten | Mindestens 10 Tage vor der Reise |
Standardimpfungen auffrischen
Stellen Sie vor der Abreise sicher, dass die folgenden Impfungen aktuell sind:
- Masern-Mumps-Röteln (MMR)
- Diphtherie-Tetanus-Pertussis (Tdap)
- Polio
- Varizellen (Windpocken)
- Saisonale Influenza
- COVID-19
Vereinbaren Sie mindestens 1 Monat vor der Abreise einen Termin bei Ihrem Arzt oder in einer reisemedizinischen Beratungsstelle, um Ihren Impfstatus zu überprüfen und gesundheitliche Fragen zu besprechen.
Malaria: Risikogebiete, Prophylaxe und Vorbeugung
Wo besteht in Südafrika Malariarisiko?
In den meisten Teilen Südafrikas besteht nur ein geringes Malariarisiko, doch bestimmte Grenzregionen gelten als Hochrisikogebiete:
- Hochrisikogebiete: Kruger National Park und Grenzregionen nahe Mosambik und Simbabwe.
- Gebiete mit geringem Risiko: Kapstadt, Johannesburg und die meisten städtischen Zentren.
Wenn Sie eine Big-5-Safari in Südafrika planen, insbesondere im Kruger National Park, ist Malariaprävention unerlässlich.
Malariachemoprophylaxe (vorbeugende Medikamente)
Die CDC empfiehlt allen Reisenden in südafrikanische Malariarisikogebiete eine Chemoprophylaxe (Malariamedikamente). Das südafrikanische Gesundheitsministerium empfiehlt eine Chemoprophylaxe von September bis Mai, während die CDC einen ganzjährigen Schutz empfiehlt.
Malaria ist in Südafrika chloroquinresistent, daher ist herkömmliches Chloroquin unwirksam. Lassen Sie sich von einer reisemedizinischen Fachkraft beraten, welches Malariamittel für Ihre konkrete Reiseroute am besten geeignet ist. Zu den gängigen Optionen gehören Artemether-Lumefantrin (Mittel der ersten Wahl zur Behandlung) und andere Kombinationstherapien.
Beginnen Sie die Einnahme vor der Ankunft: Starten Sie mit dem Malariamittel 1–2 Tage vor der Reise in ein Malariarisikogebiet (der genaue Zeitpunkt hängt vom Medikament ab), setzen Sie die Einnahme während Ihres Aufenthalts fort und nehmen Sie das Medikament noch 4 Wochen nach der Abreise weiter ein.
Schutz vor Mückenstichen
Malaria wird durch Mücken übertragen, vor allem in der Dämmerung und nachts. Verringern Sie Ihr Risiko durch:
- das Tragen langärmliger Oberteile und langer Hosen in der Morgen- und Abenddämmerung;
- das Auftragen eines Insektenschutzmittels mit 20–50 % DEET auf unbedeckte Haut und Kleidung.
- das Schlafen unter einem mit Insektizid behandelten Moskitonetz (besonders in ländlichen Gebieten).
- den Aufenthalt in Unterkünften mit Fliegengittern oder Klimaanlage.
Weitere häufige Krankheiten und gesundheitliche Aspekte
Neben Malaria und Gelbfieber sollten Reisende nach Südafrika über folgende Krankheiten informiert sein:
- Hepatitis A und B: Übertragung durch Lebensmittel/Wasser (A) sowie Blut und Körperflüssigkeiten (B). Eine Impfung wird empfohlen.
- Typhus: Übertragung durch verunreinigte Lebensmittel und Wasser. Die Impfung wird für die meisten Reisenden empfohlen.
- Tollwut: Übertragung durch den Speichel infizierter Tiere. Die Impfung wird für Wildtierbetreuer und Besucher ländlicher Gebiete empfohlen.
- Tuberkulose (TB): Übertragung über die Luft. Für die meisten Reisenden besteht ein geringes Risiko; Personen mit erhöhtem Risiko (Besucher von Gefängnissen, Beschäftigte im Gesundheitswesen, Freiwillige in Obdachlosenunterkünften) sollten mit einer medizinischen Fachkraft über Untersuchungen vor und nach der Reise sprechen.
- Chikungunya, Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber, afrikanisches Zeckenbissfieber, Schistosomiasis, Leptospirose, Vogelgrippe, Hantavirus und Rift-Valley-Fieber: Bei Reisenden selten; vermeiden Sie den Kontakt mit Wildtieren und schützen Sie sich vor Krankheitsüberträgern.
Gesundheitsdokumente und Reiseversicherung
Erforderliche Gesundheitsdokumente
- Gelbfieberbescheinigung (falls erforderlich): Original des ICVP mit offiziellem Stempel und Unterschrift des medizinischen Dienstleisters.
- Impfunterlagen: Bewahren Sie Kopien Ihrer Standardimpfungen auf (optional, aber für Ihre eigenen Unterlagen empfohlen).
- Verschreibungspflichtige Medikamente: Führen Sie Medikamente in den originalen, beschrifteten Verpackungen mit. Besonders bei kontrollierten Substanzen empfiehlt sich ein ärztliches Schreiben mit Angaben zu Ihrer Erkrankung und den Medikamenten.
Reisekrankenversicherung
Eine Reisekrankenversicherung wird für alle Reisen nach Südafrika dringend empfohlen. Achten Sie darauf, dass Ihre Police Folgendes abdeckt:
- medizinische Evakuierung im Notfall (in abgelegenen Safari-Gebieten besonders wichtig);
- Krankenhausaufenthalte und ambulante Behandlung;
- verschreibungspflichtige Medikamente und Malariaprophylaxe;
- Vorerkrankungen (falls zutreffend);
- Stornierung der Reise aufgrund einer Erkrankung.
Viele Reiseversicherer wissen, dass Safariziele wie der Kruger National Park abgelegen sind. Prüfen Sie den Versicherungsschutz vor der Buchung.
Medikamente: Was Sie mitbringen sollten und welche Vorschriften gelten
Verschreibungspflichtige und frei verkäufliche Medikamente
- Führen Sie Medikamente in den originalen, beschrifteten Verpackungen mit, auf denen Ihr Name, die Dosierung und die Angaben zur Apotheke stehen.
- Bringen Sie eine Kopie Ihres Rezepts oder ein Schreiben Ihres Arztes mit, insbesondere bei kontrollierten Substanzen oder größeren Mengen.
- Malariamedikamente: Besorgen Sie diese vor der Abreise in einer US-amerikanischen Apotheke (in Südafrika sind sie nicht immer problemlos erhältlich).
- Frei verkäufliche Mittel: Bringen Sie Schmerzmittel, Antihistaminika, Antazida, Medikamente gegen Durchfall und alle persönlichen Medikamente mit, auf die Sie angewiesen sind. Südafrikanische Apotheken führen möglicherweise andere Marken.
Vorschriften für Medikamente bei der Einreise nach Südafrika
Südafrika erlaubt Medikamente für den persönlichen Gebrauch in angemessenen Mengen. Für kontrollierte Substanzen (Betäubungsmittel, Stimulanzien) sind ein ärztliches Schreiben und möglicherweise eine Sondergenehmigung erforderlich. Wenden Sie sich im Zweifel vor der Reise an die südafrikanische Botschaft oder das Konsulat in Washington, DC.
Medizinische Einrichtungen und Notfallversorgung in Südafrika
Qualität der medizinischen Versorgung
Südafrika verfügt über gute medizinische Einrichtungen in größeren Städten (Johannesburg, Kapstadt, Durban) und in großen Safari-Lodges; in abgelegenen Gebieten können die Ressourcen jedoch begrenzt sein. Private Krankenhäuser und Kliniken haben in städtischen Gebieten im Allgemeinen einen hohen Standard und sind weit verbreitet.
Notfallkontakte
- US-Botschaft in Südafrika: +27 (0)12-431-4000 (Pretoria)
- Notfallhilfe des US-Außenministeriums: +1-202-501-4444 (aus dem Ausland)
- Lokale Notdienste (Südafrika): 10177 (Polizei), 10177 (Rettungsdienst)
Was tun, wenn Sie krank werden?
- Wenden Sie sich umgehend an Ihre Safari-Lodge oder Ihr Hotel – dort sind häufig medizinische Ansprechpartner bekannt.
- Nutzen Sie in städtischen Gebieten private Kliniken oder Krankenhäuser; öffentliche Krankenhäuser können überfüllt sein.
- Informieren Sie medizinisches Personal über Ihre Reise, die Einnahme von Malariamedikamenten und Ihren Impfstatus.
- Kontaktieren Sie schnellstmöglich Ihren Reiseversicherer, um Unterstützung und Informationen zum Versicherungsschutz zu erhalten.
Leitungswasser und Lebensmittelsicherheit
Leitungswasser in den großen südafrikanischen Städten (Johannesburg, Kapstadt, Durban) ist im Allgemeinen trinkbar. In ländlichen Gebieten und abgelegenen Safariregionen sollten Sie Wasser jedoch abkochen oder abgefülltes Wasser verwenden. So verringern Sie das Risiko von Reisedurchfall und durch Lebensmittel übertragenen Krankheiten:
- Trinken Sie abgefülltes oder abgekochtes Wasser.
- Vermeiden Sie rohes oder nicht durchgegartes Fleisch und Meeresfrüchte.
- Schälen Sie Obst und Gemüse selbst.
- Essen Sie heiße, frisch zubereitete Speisen.
- Meiden Sie Streetfood, es sei denn, es wurde eindeutig frisch zubereitet und wird heiß serviert.
Checkliste für die Gesundheitsplanung vor der Reise
So bereiten Sie sich auf Ihre Südafrikareise vor:
- Vereinbaren Sie einen Termin vor der Reise bei Ihrem Arzt oder in einer reisemedizinischen Beratungsstelle 4–6 Wochen vor der Abreise.
- Überprüfen Sie Ihren Status bei den Standardimpfungen (MMR, Tdap, Polio, Varizellen, Influenza, COVID-19).
- Prüfen Sie, ob eine Gelbfieberimpfung erforderlich ist, abhängig von Ihrem Abreiseland und möglichen Transitaufenthalten.
- Lassen Sie sich gegen Hepatitis A und B, Typhus und Tollwut impfen, wenn dies für Ihre Reiseroute empfohlen wird.
- Besorgen Sie Malariamedikamente, wenn Sie in den Kruger National Park oder andere Hochrisikogebiete reisen.
- Überprüfen Sie die Gültigkeit Ihres Reisepasses: Er muss mindestens 30 Tage über die geplante Ausreise hinaus gültig sein. Unser Leitfaden zu den Visabestimmungen für Südafrika enthält alle Informationen zu den Einreisedokumenten.
- Schließen Sie eine Reisekrankenversicherung mit Versicherungsschutz für medizinische Evakuierungen im Notfall ab.
- Packen Sie Medikamente in den Originalverpackungen ein und nehmen Sie Kopien der Rezepte sowie bei Bedarf ein ärztliches Schreiben mit.
- Bringen Sie Insektenschutzmittel (20–50 % DEET), Sonnencreme und eine einfache Reiseapotheke mit.
- Lassen Sie sich gegen Gelbfieber impfen und stellen Sie die Bescheinigung aus (falls erforderlich), und zwar mindestens 10 Tage vor der Abreise.
Häufig gestellte Fragen
Die FAQs werden in einem eigenen Abschnitt unterhalb dieses Inhalts angezeigt.
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Zuletzt im Juli 2026 geprüft – bestätigen Sie die Angaben vor der Reise stets anhand offizieller Quellen. Impfempfehlungen und Einreisebestimmungen können sich ändern. Überprüfen Sie die Angaben vor Ihrer Reise direkt bei der CDC (wwwnc.cdc.gov/travel), dem US-Außenministerium (travel.state.gov) und dem südafrikanischen Innenministerium.
Häufig gestellte Fragen
Benötigen US-Bürger ein Visum für Südafrika?
Nein. US-Bürger benötigen für touristische Aufenthalte von weniger als 90 Tagen in Südafrika kein Visum. Sie benötigen einen gültigen Reisepass (mindestens 30 Tage über die geplante Ausreise hinaus gültig) und 2 aufeinanderfolgende freie Visaseiten (ohne Seiten für Vermerke). Wenn Sie länger als 90 Tage bleiben oder arbeiten möchten, müssen Sie das entsprechende Visum beantragen.
Welche Impfungen brauchen US-Bürger für eine Safari in Südafrika?
Eine Gelbfieberimpfung ist nur erforderlich, wenn Sie aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet einreisen oder länger als 12 Stunden über einen Flughafen in einer Gelbfieber-Risikozone transitieren. Bei direkter Einreise aus den Vereinigten Staaten ist keine Gelbfieberimpfung erforderlich. Die CDC empfiehlt jedoch Standardimpfungen (MMR, Tetanus, Polio, Influenza), Impfungen gegen Hepatitis A und B und Typhus sowie Malariaprävention für Hochrisikogebiete wie den Kruger National Park.
Wie lange vor der Reise muss ich mich gegen Gelbfieber impfen lassen?
Die Gelbfieberimpfung muss mindestens 10 Tage vor der Ankunft in Südafrika verabreicht werden. Die Impfung bietet ab 10 Tage nach der Verabreichung Schutz. Wenn Sie sich erst kurz vor Ihrer Reise impfen lassen, erfüllen Sie möglicherweise nicht die südafrikanischen Einreisebestimmungen.
Besteht in Kapstadt und Johannesburg Malariarisiko?
Nein. In Kapstadt, Johannesburg und anderen großen Städten besteht kein nennenswertes Malariarisiko. Das Malariarisiko in Südafrika beschränkt sich auf Grenzregionen nahe Mosambik und Simbabwe, einschließlich des Kruger National Park. Wenn Sie sich in Städten aufhalten und diese Hochrisikogebiete nicht besuchen, ist eine Malariaprophylaxe im Allgemeinen nicht erforderlich.
Benötige ich Malariamedikamente für den Kruger National Park?
Ja. Die CDC empfiehlt allen Reisenden in den Kruger National Park und andere südafrikanische Malariarisikogebiete eine antimalarische Chemoprophylaxe. Malaria ist in Südafrika chloroquinresistent. Lassen Sie sich daher von einer reisemedizinischen Fachkraft beraten, welches Medikament für Ihre Reise am besten geeignet ist. Beginnen Sie mit der Einnahme 1–2 Tage vor der Ankunft und setzen Sie sie 4 Wochen nach der Abreise fort.
Was passiert, wenn ich bei der Einreise nach Südafrika keine Gelbfieberbescheinigung habe?
Wenn Sie ohne die erforderliche Gelbfieberbescheinigung ankommen, kann Ihnen die Einreise verweigert werden oder Sie können bis zu 6 Tage unter Quarantäne gestellt werden. Reisende mit einer von einem medizinischen Dienstleister unterschriebenen medizinischen Ausnahmebescheinigung dürfen in der Regel einreisen, müssen jedoch Fiebersymptome melden und können unter Beobachtung gestellt werden. Falls erforderlich, ist es entscheidend, die Impfung und Bescheinigung mindestens 10 Tage vor der Reise zu erhalten.
Wo kann ich mich in den Vereinigten Staaten gegen Gelbfieber impfen lassen?
Die Gelbfieberimpfung ist nur in ausgewiesenen Gelbfieberimpfzentren erhältlich, die von der Gesundheitsbehörde Ihres Bundesstaats oder Territoriums zugelassen sind. Wenden Sie sich an die Gesundheitsbehörde Ihres Bundesstaats, besuchen Sie die CDC-Website für die Gesundheitsvorsorge von Reisenden oder fragen Sie in der Praxis Ihres Arztes nach einer Liste zertifizierter Zentren in Ihrer Nähe. Die Impfung muss in einem offiziellen Zentrum verabreicht werden, das über einen einheitlichen Stempel zur Bestätigung Ihres International Certificate of Vaccination or Prophylaxis (ICVP) verfügt.
Ist eine Reisekrankenversicherung für eine Südafrika-Safari notwendig?
Ja, eine Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen, insbesondere bei Safarireisen in abgelegene Gebiete wie den Kruger National Park. Achten Sie darauf, dass Ihre Police medizinische Evakuierungen im Notfall, Krankenhausaufenthalte, verschreibungspflichtige Medikamente (einschließlich Malariamittel) und Vorerkrankungen abdeckt. Viele Safari-Lodges liegen weit von größeren Krankenhäusern entfernt, weshalb ein Evakuierungsschutz entscheidend ist.
Kann man in Südafrika Leitungswasser trinken?
Leitungswasser in den großen Städten (Kapstadt, Johannesburg, Durban) ist im Allgemeinen trinkbar. In ländlichen und abgelegenen Safarigebieten sollten Sie Wasser abkochen oder abgefülltes Wasser verwenden, um das Risiko von Reisedurchfall und durch Wasser übertragenen Krankheiten zu verringern.
Wann ist die beste Reisezeit für eine Safari in Südafrika und gibt es saisonale Gesundheitsrisiken?
Die beste Zeit für eine Safari in Südafrika ist von Mai bis September (Trockenzeit, kühlere Temperaturen, bessere Möglichkeiten zur Tierbeobachtung). In Hochrisikogebieten wie dem Kruger besteht ganzjährig Malariarisiko, laut dem südafrikanischen Gesundheitsministerium ist es jedoch von September bis Mai am höchsten. Die CDC empfiehlt aus Sicherheitsgründen eine ganzjährige Chemoprophylaxe. Informieren Sie sich vor der Buchung anhand aktueller Malariakarten und bei einer reisemedizinischen Fachkraft.
Benötige ich eine Hepatitis-A- und Hepatitis-B-Impfung für Südafrika?
Ja. Die CDC empfiehlt die Hepatitis-A-Impfung für ungeimpfte Reisende unter 60 Jahren; auch Personen ab 60 können sich impfen lassen. Eine Hepatitis-B-Impfung wird allen Reisenden empfohlen. Beide Krankheiten können übertragen werden: Hepatitis A durch verunreinigte Lebensmittel und Wasser, Hepatitis B durch Blut und Körperflüssigkeiten. Für den vollständigen Schutz benötigen Impfungen 2–4 Wochen. Planen Sie daher rechtzeitig.
Was sollte ich für Gesundheit und Sicherheit auf einer Südafrika-Safari einpacken?
Packen Sie Insektenschutzmittel mit 20–50 % DEET, Sonnencreme (LSF 30+), Malariamedikamente (falls verschrieben), alle regelmäßig benötigten Medikamente in den Originalverpackungen mit Rezepten, eine Reiseapotheke und frei verkäufliche Mittel ein, auf die Sie angewiesen sind (Antihistaminika, Antazida, Medikamente gegen Durchfall). Nehmen Sie Kopien Ihrer Impfunterlagen und Versicherungsdokumente mit. Ein leichtes langärmliges Hemd und lange Hosen können in der Morgen- und Abenddämmerung vor Mücken schützen.
V2Ui.sources
- South Africa Travel Advisory | Travel.State.gov(official)
- South Africa - Traveler view | Travelers' Health (CDC)(official)
- South Africa | CDC Yellow Book(official)
- Health reviews Yellow Fever requirements | South African Government(official)
- Yellow Fever: Important Information for Travelers to and from South Africa
- Yellow Fever | CDC Yellow Book(official)
- Travel Vaccines and Advice for South Africa
- IDSA Guidelines on the Practice of Travel Medicine
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