1 / 5Ranomafana National Park
Fläche
436 km²
Höhe
900 m
Eintritt
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1 / 5Fläche
436 km²
Höhe
900 m
Eintritt
$50
Ideale Dauer
3 Tage
Der Nationalpark Ranomafana wurde am 31. Mai 1991 gegründet, nachdem 1986 der vom Aussterben bedrohte Goldene Bambuslemur (Hapalemur aureus) entdeckt und Hapalemur simus im Wald wiederentdeckt worden war. Dr. Patricia Wright arbeitete mit der madagassischen Regierung zusammen, um den Park zum Schutz dieser endemischen Arten zu schaffen. Seitdem gilt der Park in Madagascar und international als Vorbild für Naturschutzbemühungen.
Der Name des Parks stammt aus dem Madagassischen: „Rano“ bedeutet Wasser und „mafana“ bedeutet heiß. Vor etwa 100 Jahren entdeckte ein Einheimischer heiße Quellen im Tal. Die Franzosen errichteten dort ein Heilbad und gründeten so die Stadt Ranomafana. Die heißen Quellen sind bis heute eine bemerkenswerte Besonderheit der Region.
Die Wanderwege in Ranomafana sind aufgrund des extrem bergigen Geländes mit Höhenlagen von 400-1.417 Metern mittelschwer bis sehr anspruchsvoll. Die steilen Hänge sind rutschig, besonders während der Regenzeit von November bis März. Aus Sicherheitsgründen und für eine fachkundige Tierbeobachtung werden geführte Wanderungen empfohlen. Der Schwierigkeitsgrad hängt vom jeweiligen Weg ab, wobei Optionen für unterschiedliche Fitnesslevel zur Verfügung stehen.
Das Centre ValBio ist Madagaskars führendes Feldforschungszentrum und wird von der renommierten Lemurenexpertin Dr. Patricia Wright geleitet. Die Einrichtung widmet sich der Primatenforschung und der Untersuchung ihrer natürlichen Lebensräume. Sie dient als Zentrum für laufende Forschungen zu Lemuren und Naturschutz und ist damit eine wichtige wissenschaftliche Institution zum Verständnis der endemischen Tierwelt Madagaskars.
Frühmorgendliche Wanderungen bieten die besten Möglichkeiten zur Tierbeobachtung, da Lemuren und Vögel im Morgengrauen am aktivsten sind. Die Trockenzeit von April bis Oktober, insbesondere Mai bis September, bietet optimale Bedingungen zum Wandern und zur Tierbeobachtung. In diesen Monaten machen kühlere Temperaturen (14-20°C) und geringere Niederschläge die Wege besser zugänglich und die Tiere aktiver.
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