1 / 5Skeleton Coast National Park
Fläche
16.845 km²
Ideale Dauer
3 Tage
Nächster Flughafen
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16.845 km²
Ideale Dauer
3 Tage
Nächster Flughafen
Hosea Kutako International Airport (Windhoek)
Nächstgelegener Ort: Swakopmund
Nur der südliche Abschnitt des Skeleton Coast National Park kann mit einem eigenen Allradfahrzeug besucht werden. Von Swakopmund aus können Sie über die Küstenstraße C34 nach Norden bis zum Ugab River Gate fahren, das durch ein Totenkopf-und-Knochen-Schild gekennzeichnet ist. Der nördliche Abschnitt ist für alle Fahrzeuge vollständig gesperrt und nur im Rahmen organisierter Flugsafaris mit lizenzierten Anbietern zugänglich. Auch für den südlichen Abschnitt empfiehlt es sich, die aktuellen Bedingungen zu prüfen und mit erfahrenen Guides zu reisen.
Der nördliche Abschnitt des Skeleton Coast National Park kann nur im Rahmen von Flugsafaris erkundet werden. Lizenzierte Anbieter wie Wilderness Safaris und Skeleton Coast Safaris organisieren Charterflüge ab Swakopmund, Walvis Bay oder anderen Flugplätzen in Namibia. Diese Flugsafaris beinhalten in der Regel die Unterkunft in abgelegenen Camps, geführte Wildtierbeobachtungen und die Erkundung dieser unberührten Wildnis. Mehrtägige Pakete sind üblich, und eine frühzeitige Buchung ist unerlässlich, da der Zugang zum Schutz des Ökosystems streng geregelt ist.
Im Skeleton Coast National Park leben bedrohte Spitzmaulnashörner, Afrikanische Elefanten und große Robbenkolonien, insbesondere in der nördlichen Region. Der Park schützt Tierarten, die sich einzigartig an eine der härtesten Umgebungen der Erde angepasst haben. Zudem ist er für die ökologische Forschung zur Anpassung von Tieren von großer Bedeutung. Zwar gibt es Möglichkeiten zur Wildtierbeobachtung, doch aufgrund der extremen Abgeschiedenheit und der schwierigen Bedingungen sind Sichtungen nicht garantiert. Die Hauptattraktionen des Parks sind seine dramatischen Landschaften, Schiffswrackreste und unberührte Wildnis – nicht eine besonders artenreiche Tierwelt.
Die Skeleton Coast erhielt ihren unheilvollen Namen aufgrund der mehr als 1000 Überreste gestrandeter Schiffe, die entlang ihrer Küste verstreut liegen. Der tückische Benguelastrom verursacht starke Winde, wandernde Sandbänke, mächtige Wellen, dichten Seebel und unruhige Gewässer, die im Laufe der Seefahrtsgeschichte Hunderte Schiffe gefordert haben. Die Schiffswracks erinnern auf eindringliche Weise an die gefährlichen Bedingungen dieser Küste. Heute sind diese Ruinen geschützte historische Zeugnisse des Nationalparks und eindrucksvolle Denkmäler für die lebensfeindliche Natur der Region.
Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Mai bis September, wenn die Temperaturen gemäßigt und die Sichtverhältnisse optimal sind. Die Wintermonate bieten klareren Himmel und weniger Küstennebel – ideale Bedingungen sowohl für Erkundungen mit dem Fahrzeug als auch für Flugsafaris. Auch die Übergangsmonate April und Oktober eignen sich mit etwas wärmeren Temperaturen gut für eine Reise. November bis März sollten Sie vermeiden, da extreme Hitze, gelegentliche Niederschläge und dichter Nebel das Reisen erschweren und die Sicht beeinträchtigen. Aufgrund der abgelegenen Küstenlage des Parks kann sich das Wetter rasch ändern, daher empfiehlt sich eine flexible Reiseplanung.
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